Der 1. FC Magdeburg muss bereits nach einer Saison die 2. Fußball-Bundesliga wieder verlassen.

Am 33. Spieltag unterlag der Aufsteiger beim Aufstiegsaspiranten 1. FC Union Berlin mit 0:3 (0:2) und hat nach dem gleichzeitigen Erfolg des FC Ingolstadt (3:0 gegen Darmstadt 98) keine Chance mehr auf das Erreichen des Relegationsplatzes. Grischa Prömel (8.) und Sebastian Polter (31./90+6.) trafen für Union, der FCM hatte nichts entgegenzusetzen. „Der Abschied ist nicht heute entscheiden worden und kommt nicht überraschend“, sagte Magdeburgs Geschäftsführer Mario Kallnik.

Gleich beim ersten Unioner Angriff sah die Innenverteidigung nicht gut aus. Eine Flanke köpfte Sebastian Andersson auf das Tor, den von Giorgi Loria abgewehrten Ball brauchte Prömel nur noch einnicken. Allerdings war Dennis Erdmann zuvor regelwidrig gestoßen worden.

Damit war der FCM vorzeitig geschockt und kam kaum über die Mittellinie. Die Berliner präsentierten sich gefährlicher. Ein Fehlpass leitete den Angriff zum 0:2 ein, den Polter ohne Mühe abschloss (31.). Auf FCM-Seite versprühten nur Felix Lohkemper (35.) und Marius Bülter (38.) einen Hauch von Gefahr. „Wir haben alles versucht, aber Union war heute einfach besser“, so Kallnick.

Auch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Elbestädter nicht zweitligatauglich. Magdeburger Angriffe gab es nun fast keine mehr, stattdessen regierten Hektik und zum Teil unnötige Härte. Dem FCM fehlten im Spiel nach vorn Ideen und Mittel. Nur weil Union nach der Pause einen Gang zurückgeschaltet hatte, blieb die Partie noch offen.

Knapp zehn Minuten vor Spielende kam es zu Provokationen und Auseinandersetzungen im Gästeblock, so dass die Partie für rund zehn Minuten unterbrochen werden musste. Den Schlusspunkt setzte dann erneut Polter (90+6.). Magdeburg verabschiedet sich am kommenden Wochenende gegen den Zweitligameister 1. FC Köln aus der 2. Bundesliga.

„Wir wollen die Saison vernünftig zu Ende spielen und uns danach wieder neu aufstellen“, so Kallnick nach der Partie.

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