• Von Berries Boßmann

Im Streit über eine Regionalliga-Reform plädiert Geschäftsführer Mario Kallnik vom Drittligisten 1. FC Magdeburg für die Einführung einer neuen 4. Liga.

„Man sollte über eine neue, zweigleisige 4. Liga über der Regionalliga nachdenken. Denn Fakt ist: Es gibt in jeder Regionalliga mehr und weniger ambitionierte Mannschaften. Die Vereine mit professionellem Anspruch könnten in zwei Staffeln zusammengefügt werden, die Meister und Zweiten steigen in die 3. Liga auf“, sagte Kallnik der SPORT BILD.

Eine von DFB-Präsident Reinhard Grindel präferierte Reform mit weiterhin fünf Regionalligen und vier statt bisher drei Aufsteigern lehnt die 3. Liga ab, da ihre vier Absteiger die Möglichkeit haben müssten, direkt wieder aufsteigen zu können statt in die Relegation zu müssen.

 

Kallnik: „Die Königslösung liegt doch nahe: Indem man das geographische Kreuz über Deutschland zieht. Dann ist man ganz schnell bei dem Modell, das es schon von 1994 bis 2000 gab: vier Regionalligen, aufgeteilt in Nord, West/Südwest, Süd und Nordost.“

Grindel und der für die Amateure zuständige Vizepräsident Rainer Koch warnen bei einer Reduzierung auf vier Ligen vor einer Zerschlagung der Nordost-Liga, die auf Bayern und den Norden aufgeteilt werden würde. Eine Entscheidung soll auf dem DFB-Bundestag am Freitag fallen.

 

Quelle : http://sportbild.bild.de

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