Felix Lohkemper hat sich beim 1. FC Magdeburg unter dem neuen Trainer Michael Oenning sehr gut entwickelt.

Magdeburg l Auf der Rückseite der Fußballtrikots steht neben der Nummer bekanntlich auch der Name. Die Gegenspieler von Felix Lohkemper haben diesen in den vergangenen Spielen häufiger als gewollt zu sehen bekommen.

Lohkemper besticht durch Schnelligkeit

Lohkemper besticht unter dem neuen FCM-Trainer Michael Oenning im 3-5-2-System als zweite Sturmspitze neben Kapitän Christian Beck durch seine Schnelligkeit. Ein ums andere Mal läuft er seinen Gegenspielern weg, ist auf dem Weg zum Tor kaum zu halten. In Fürth glänzte der 23-Jährige mit einem Tor und einer Vorlage, auch gegen Bochum und Union Berlin erspielte er sich einige Gelegenheiten. „Ich hatte wieder einige gute Laufwege, konnte meine Schnelligkeit einsetzen“, sagte er nach dem 1:1 gegen die Berliner. Und: „Das System mit zwei Spitzen kommt mir entgegen.“

Fakt ist: Oenning setzt auf Lohkemper und vertraut ihm. Schon jetzt hat der Stürmer mit 256 Minuten mehr Einsatzzeit in drei Spielen unter dem neuen Coach auf dem Konto als in der Zeit davor unter Ex-Trainer Härtel (221 Minuten/acht Spiele).

Einzig mit der Chancenverwertung ist Lohkemper noch nicht zufrieden. Auch gegen Union verpasste er einen Treffer aus aussichtsreicher Position nach einer schönen Vorlage von Rico Preißinger. „Da hatte ich ein bisschen Pech. Mir fehlt manchmal noch das Abschlussglück“, sagt er.

Trotzdem ist Lohkemper schon jetzt einer der großen Gewinner der vergangenen Wochen. Im Sommer 2017 kam er vom FSV Mainz 05 II nach Magdeburg, musste im 3-4-3 aber oft auf die Außenstürmerposition ausweichen. „In der Mitte fühle ich mich sehr wohl, auch wenn ich außen ebenfalls einige gute Spiele hatte“, stellt er klar.

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