Von Manuel Holscher ›

Der 1. FC Magdeburg hat trotz einer 1:0-Führung am Ende einen Sieg gegen den SC Paderborn aus der Hand gegeben.

Magdeburg l Nach dem 1:1 war FCM-Trainer Michael Oenning aber nicht unzufrieden, während einige Spieler noch etwas haderten. Die Stimmen:

FCM-Trainer Michael Oenning: „Ich denke, dass wir dort weitergemacht haben, wo wir 2019 angefangen haben. Wir haben sehr konzentriert gespielt und sind in Führung gegangen. Bis zur Halbzeit haben wir sehr gut gespielt, waren immer wieder gefährlich. Das ist dann in der zweiten Halbzeit weniger geworden, weil es nicht so einfach ist, eine Mannschaft wie Paderborn vom eigenen Tor wegzuhalten. Wir hatten aber auch nicht so viele Torchancen gegen uns. Wir haben uns auch in der zweiten Halbzeit nicht beeindrucken lassen. Das zeigt, dass sich unsere Mannschaft weiterentwickelt hat.“

Paderborn-Trainer Steffen Baumgart: „Wir hatten viele gute Möglichkeiten, die wir leider nicht zuende gespielt haben. Ich finde, dass wir diesmal nicht so sauber nach vorne gespielt haben, wie wir es können. Ich freue mich, dass die Jungs nach einem 1:0 aus dem Nichts drangeblieben sind, nicht nur versucht haben, unentschieden zu spielen, sondern das Spiel komplett zu drehen. Am Ende nehmen wir den Punkt gerne mit.“

FCM-Mittelfeldspieler Jan Kirchhoff: „Wenn man mit einem 1:0 in die Halbzeit geht, will man diese Führung natürlich gerne halten oder am besten ausbauen. Mit etwas mehr Spielglück hätten wir auch das 2:0 in der zweiten Hälfte machen können. Wir haben aber wieder gezeigt, dass wir mit einer guten Mannschaft der Liga mithalten können und gegen sie auch hätten gewinnen können. Darauf wollen wir aufbauen.“

FCM-Abwehrspieler Tobias Müller: „Uns war bewusst, dass Paderborn nach vorne eine unheimliche Qualität hat. Leider haben wir es nicht geschafft, alles zu verteidigen. Aufgrund der zweiten Halbzeit müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. In der zweiten Hälfte haben wir es nicht immer geschafft, so kompakt wie vor der Pause zu sein.“

FCM-Abwehrspieler Michel Niemeyer: „Es war ein blödes Gegentor. Ich hätte etwas weiter reinrücken müssen, dann wäre ich vielleicht noch rangekommen. Uwe Hünemeier trifft ihn aber auch perfekt.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere