Autor: Thomas Juschus

Leihspieler fühlt sich sehr wohl / „Will viel spielen“

Beim 0:2 beim VfL Osnabrück gehörte David Kinsombi wieder zu den positiven Erscheinungen beim 1. FC Magdeburg. Trainer Härtel hält große Stücke auf den Innenverteidiger. Kinsombi schließt einen Verbleib über den Sommer hinaus nicht völlig aus.

Magdeburg l Schnell, zweikampfstark, gutes Positionsspiel – David Kinsombi wusste trotz der Niederlage im Spitzenspiel der 3. Liga in Osnabrück in seinem zweiten Punktspiel für den Aufsteiger erneut zu gefallen. Die Undiszipliniertheit vor dem Rückstand (siehe Verwechslung) wertete Trainer Jens Härtel schon in der Pause mit seinem vom Karlsruher SC bis zur Sommerpause ausgeliehenen Innenverteidiger aus.

Härtel hält große Stücke auf den 20-Jährigen, der für Eintracht Frankfurt schon Bundesliga-Luft schnupperte und ab Sommer für den Karlsruher SC in der 2. Bundesliga auflaufen soll. Der FCM-Coach brachte in der vergangenen Woche sogar einen Verbleib von Kinsombi über den Sommer hin-aus in Magdeburg ins Spiel. „Im Moment weiß man gar nicht, wie es beim KSC weitergeht“, sagte Härtel und brachte eine Verlängerung der Ausleihe des deutsch-Kongolesen ins Spiel.

Kinsombi scheint grundsätzlich nicht abgeneigt, länger beim FCM zu bleiben. „Als junger Spieler möchte man immer viel spielen. Deshalb halte ich mir im Hinterkopf alle Optionen offen. Stand jetzt, geht die Ausleihe bis Sommer“, sagte Kinsombi. Nicht nur sportlich ist der gebürtige Rüdesheimer (am Rhein) in der Elbestadt angekommen. „Bisher kann ich nur Positives berichten. Die Stadt ist super, sehr Fußball-affin. Und die Truppe ist lustig und hat mich super aufgenommen“, so Kinsombi.

Kinsombis sportliche Zukunft könne vom nächsten KSC-Trainer abhängen, glaubt Härtel. Markus Kauczinski hört im Sommer auf, sein Nachfolger ist offen. Für Kinsombi ist das Thema Trainer nachrangig. „Ich mache meine Zukunft nicht vom Trainer abhängig. Jeder Spieler sollte an sich selbst glauben und so hoch wie möglich spielen.“ Dass der FCM den Relegationsrang zur 2. Liga in Reichweite hat, ist möglicherweise ein weiteres Argument.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.