Spielertausch zwischen Fußball-Zweitligist FC Würzburger Kickers und dem Drittligisten 1. FC Magdeburg: Während der 21-Jährige Offensivspieler Sebastian Ernst von der Elbe an den Main wechselt, geht Defensivakteur Richard Weil den umgekehrten Weg.

„Sebastian passt mit seinen 21 Jahren, seiner guten Ausbildung und seiner Flexibilität in der Offensive perfekt in unser Anforderungsprofil“, wird Kickers-Trainer Bernd Hollerbach in einer Pressemitteilung des Klubs zitiert. Ernst war 2015 aus der Regionalliga-Mannschaft von Hannover 96 zum 1. FC Magdeburg gewechselt. Dort kam er in dieser Saison elfmal zumeist im offensiven Mittelfeld zum Einsatz. „Er ist ein Spieler, der offensiv quasi überall einsetzbar ist und zusätzliches Tempo in unser Spiel bringen wird“, charakterisiert Hollerbach den Neuzugang.

Mit Richard Weil wechselt indes einer der Würzburger Aufstiegshelden aus dem Sommer nach Magdeburg. Der 28-Jährige gebürtige Frankfurter traf beim 2:0-Sieg im Relegations-Hinspiel gegen den MSV Duisburg per Elfmeter zur 1:0-Führung. Beim 2:1-Sieg im Rückspiel bereitete er den 1:1-Ausgleich durch Elia Soriano vor. In dieser Saison kam Weil zu sieben Einsätzen, allerdings nur an den ersten beiden Spieltagen über die volle Distanz. Ob damit die Transfergeschäfte bei den Kickers abgeschlossen sind? Womöglich ist Weils Abgang auch ein Indiz dafür, dass vor Ende der Transferperiode am Dienstag um 18 Uhr noch ein Rechtsverteidiger den Weg nach Würzburg findet.

Nach den Abgängen von Dominik Nothnagel (SV Wehen-Wiesbaden) und Sascha Traut (VfR Aalen) ist Weil bereits der dritte Akteur für diese Position, der die Kickers in diesem Winter verlassen hat.

 

Quelle : Mainpost

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