Florian Kath gehört zu den wenigen Gewinnern beim beim 1. FC Magdeburg nach dem missglückten Rückrundenauftakt in der 3. Liga.

Magdeburg l Schwer bepackt verließ Florian Kath nach dem 1:2 bei Fortuna Köln die Kabine. Neben seiner Tasche war er auch für den Transport der Taktiktafel zuständig. Trotz der Niederlage konnte der 22-Jährige zumindest ein bisschen lächeln. Kath gehört zu den wenigen Gewinnern beim FCM am ersten Rückrundenspieltag. Von Trainer Jens Härtel wurde er in der Startelf neben Christian Beck aufgeboten, bekam den Vorzug vor Julius Düker und enttäuschte die Erwartungen nicht. „Florian hat das gut gemacht. Er war sehr fleißig, ist viel gelaufen und hat auch überzeugt, als er nach der Einwechselung von Julius Düker etwas tiefer spielte“, sagte Härtel.

Der Gelobte selbst sprach zunächst lieber über die Mannschaftsleistung, fand diesbezüglich auch klare Worte: „Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen und haben speziell bei Standardsituationen zu viele Fehler gemacht. Wir haben auch zu viele Zweikämpfe verloren, das wurde dann erst in der Schlussphase besser.“ In den kommenden Tagen bis zum Heimspiel am Sonntag (14 Uhr) gegen den FSV Zwickau gelte es, die Partie in Köln aufzuarbeiten und an die letzten 15 Minuten anzuknüpfen.

Kath dürfte am Sonntag gute Chancen haben, erneut von Beginn an aufzulaufen. Der Offensivspieler bot in Köln eine gute Partie und spielte besonders in der zweiten Halbzeit seine Stärken aus. „Eine meiner Stärken ist, dass ich viel laufen kann. Ich versuche, defensiv so gut wie möglich mitzuhelfen“, sagte er. „Speziell in der Schlussphase hatte ich noch ein, zwei vielversprechende Aktionen, aber ich hätte lieber weniger gut gespielt, wenn wir einen Punkt geholt hätten“, sagte er.

Der 22-Jährige gibt sich beim Blick auf einen Stammplatz aber noch zurückhaltend. „Sicherlich freue ich mich, dass ich nach der Vorbereitung jetzt zum Auftakt in der Startelf stand. Das zeigt, dass ich in den vergangenen Wochen nicht so viel falsch gemacht habe. Jetzt gilt es aber, das zu bestätigen“, betonte Kath.

Auch Härtel sieht bei allen positiven Ansätzen noch Potenzial. „Florian sollte noch effizienter werden, er müsste auch mal ein Tor schießen“, sagte der Coach. Vermutlich wird er schon in Zwickau die Gelegenheit bekommen, seine Torgefahr zu zeigen.

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