Autor: Uwe Tiedemann

Magdeburg (ut) l Der Streit um die Gästekarten fürs Ostderby am 5. März gegen Rostock geht weiter. Die Hansa-Fanszene lehnte das reduzierte FCM-Angebot von personalisierten 700 Tickets erneut strikt ab.

Stattdessen rufen die Hansa-Anhänger wie angekündigt an besagtem Sonnabend zu einer groß angelegten Demonstration in der Elbestadt auf. Tenor: „Für den Erhalt der 10-Prozent-Regel & gegen Gästefanverbote – bei jedem Spiel“.

Auch in der Bundesliga rumort es aus genau diesem Grund. Weil das Gästekontingent halbiert wurde, wollen Fans des 1. FC Köln in Mönchengladbach demonstrieren.

FCM-Sportchef Mario Kallnik bekräftigte am Donnerstag, dass es bei der Zahl 700 bleiben werde. Der 41-Jährige verwies darauf, dass „die Zehn-Prozent-Regel kein Grundsatz, sondern eine Empfehlung“ sei und der FCM nicht zuletzt aufgrund von Baumaßnahmen in der MDCC-Arena gezwungen war, zu reduzieren. Wie gegen Dresden (16./17. April) verfahren wird, könne man, so Kallnik, zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sagen: „Auf alle Fälle hatte der FCM nie ein Interesse daran, Gästefans auszuschließen.“

Die Gefahr der Retourkutsche durch andere Vereine sei jedoch nicht von der Hand zu weisen: „Jede Sicherheitslage wird anders bewertet. Aber in erster Linie hängt es vom Benehmen unserer Fans ab.“ Am gestrigen Abend wollte Kallnik die aktive FCM-Fanszene an einen Tisch holen, um das Gespräch zu suchen und die Gemüter zu beruhigen.

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