19 Tore in der vergangenen Saison, zehn Treffer jetzt in der Vorrunde – Christian Beck ist einer der Eckpfeiler des 1. FC Magdeburg.

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Magdeburg l Christian Beck ist der Dauerbrenner beim 1. FC Magdeburg. Verletzungsbedingt hat der Stürmer seit mehr als zweieinhalb Jahren keine Partie verpasst. „Umso bitterer war die Zwei-Spiele-Sperre in der Vorrunde nach der Roten Karte in Großaspach, auch weil die Entscheidung des Schiedsrichters etwas fragwürdig war “, sagt Beck, der aber gleich nach dieser Aussage ergänzt: „Daran möchte ich gar nicht mehr zu viel denken.“ Schließlich lief es beim FCM sogar zweimal ohne den Top-Torjäger gut. „Ich habe mich sehr über die Erfolge gefreut, auch wenn ich natürlich lieber auf dem Platz gestanden hätte“, betont der 28-Jährige.

Mit dem Trainingslager in Spanien war der gebürtige Erfurter aus persönlicher Sicht insgesamt zufrieden. Beck war einer der wenigen Spieler, an denen die Grippewelle vorbeiging. „Die Ergebnisse waren zwar nicht so toll, aber fußballerisch war es in Ordnung.“ Der zweite Tabellenplatz in der 3. Liga sei eine gute Ausgangsposition, zunächst gelte es aber, 45 Punkte zu holen und dann weiter zu schauen. Mit der aktuellen Erfolgsgeschichte war zu Beginn seiner Zeit beim Club vor vier Jahren laut eigener Aussage nicht zu rechnen. „Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass wir Zweiter in der 3. Liga sind, dann hätte ich es nicht geglaubt“, sagt Beck.

Der Stürmer (Vertrag bis Sommer 2018) schlug in Magdeburg sofort ein und schoss Tore am Fließband. Angebote anderer Vereine ließen nicht lange auf sich warten. Im vergangenen Sommer fragten auch Zweitligisten an. „Natürlich habe ich über die Angebote nachgedacht, gerade, wenn sie aus der 2. Liga kommen. Dort würde ich schon gerne mal spielen“, sagt Beck, der auch die Mannschaftskasse verwaltet. „Aber ich habe mir in Magdeburg viel aufgebaut, habe viele Fans, die Mannschaft und das Trainerteam im Rücken. Das will ich nicht einfach wegwerfen. Ich fühle mich sehr wohl.“ Dann folgt ein Satz, der alle FCM-Fans glücklich macht. „Auch wenn das Fußballgeschäft schnelllebig ist, hoffe ich, dass ich meine Karriere beim FCM beenden kann.“

In der 3. Liga musste er zuletzt nicht wie zuvor häufig als Einzelkämpfer agieren. Trainer Jens Härtel setzte immer wieder auf zwei Spitzen, mit Julius Düker harmonierte Beck besonders gut: „Mit zwei Stürmern gefällt es mir besser. Es hat sich gezeigt, dass ich vorne mit allen Offensivspielern gut zurechtkomme. Es zeichnet uns auch aus, dass wir unberechenbar sind. Mit dem 3-5-2-System ist es gut gelaufen.“

Nach zehn Treffern in der Vorrunde lässt sich Beck allerdings keine Tormarke für die Rückrunde entlocken. „Wenn ich mir jetzt 20 Tore als Ziel setze, dann schauen in den kommenden Monaten alle darauf. Ich gucke von Spiel zu Spiel. Wichtig ist der Erfolg der Mannschaft.“

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