Beim 1. FC Magdeburg läuft die Ursachenforschung, wie die 1:2-Pleite gegen Regensburg passieren konnte. Noch in dieser Woche wird die aktuelle Situation von den verantwortlichen Personen analysiert, um vor dem Ost-Duell Samstag in Rostock die Trendwende einzuleiten.

Manager Mario Kallnik (41) geht mit einer Erkenntnis in die Gespräche. Sein Ansatz: „Für mich liegt es am zentralen Mittelfeld. Und das nicht erst seit Regensburg. In den letzten Spielen begleitete uns der Umstand, dass die Gegner uns über die Zentrale ausgucken. Der Eindruck, dass die anderen in dieser Zone einen mehr auf dem Platz haben, ist nicht zu übersehen.“

Zu wenig Dominanz im Mittelfeld? Das war in der Hinrunde (19 Spiele, 33 Punkte, Platz Zwei) noch anders. Trainer Jens Härtel (47) ließ da oft ein 3 -5 -2-System mit einem Kreativspieler spielen. In der Winterpause wurde auf 3-4-3 umgestellt, meist auf den kreativen Part verzichtet. Bilanz seitdem: 13 Spiele, 18 Punkte.

Während die anderen Mannschaftsteile funktionieren, hinkt die Kreativabteilung hinterher. Spieler wie Gerrit Müller, Piotr Cwielong oder Manuel Farrona Pulido konnten die Erwartungen bisher nicht erfüllen, haben aber auch wenig Einsatzzeiten, um sich zu zeigen.

Was kann man jetzt noch tun, um den Traum von der 2. Liga zu erhalten? Kallnik: „Unsere Jungs geben alles. Wenn wir allerdings die Präsenz im Mittelfeld zurückhaben wollen, müssen wir uns etwas einfallen lassen. Das wollen wir miteinander besprechen, so wie wir es bisher immer miteinander gehandhabt haben.“

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