Kallnik schaltet nur kurz ab

Viel Ruhe gönnt sich Mario Kallnik nicht: Bereits ab 28. Dezember bastelt der FCM-Geschäftsführer weiter an der blau-weißen Zukunft.

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Magdeburg l Zu Weihnachten geht es auch beim Überraschungsteam der 3. Liga, dem FCM, bedächtiger zu als sonst.

„Die Geschäftsstelle bleibt zwischen Weihnachten und Silvester geschlossen. Trotzdem sind Mitarbeiter vor Ort, weil Dinge nachbereitet oder eben vorbereitet werden müssen. Es ist allgemein etwas ruhiger, von Stillstand kann allerdings keine Rede sein“, erklärte Geschäftsführer Mario Kallnik.

Das gilt insbesondere für den 42-Jährigen selbst, der einerseits über die Feiertage zu seiner Familie in die Lausitz fährt, um „wirklich einmal ein paar Tage abzuschalten und den Akku aufzutanken“.

Der andererseits aber am 28. Dezember schon wieder in Magdeburg weilen und weitere Vorbereitungen für die Rückrunde treffen will. „Wir sind mitten in der Planung“, so Kallnik, der nach der Verpflichtung von Charles Elie Laprevotte vom SC Freiburg weitere Veränderungen im Spielerkader keineswegs ausschließt.

Zumal sich die Vereinsführung mit den „Wackelkandidaten“ schon ausgetauscht hat. Kallnik: „Wir haben entsprechende Gespräche geführt. Jeder weiß jetzt, woran er ist.“ Ohne Namen zu nennen, fügte er hinzu: „Wenn beide Seiten, also Verein und Spieler, feststellen, dass es keinen Sinn mehr macht, ist eine Trennung am besten.“

Kallnik steht dabei in ständigem Kontakt mit Trainer Jens Härtel – der seinen Skiurlaub beendet hat und nun Weihnachten ebenfalls im Kreise seiner Familie verbringt – und dem Assistenten der Geschäftsführung, Maik Franz.

Apropos Härtel: Der Fußball-Lehrer hat nicht, wie irrtümlich berichtet, 54, sondern 61 seiner 107 Pflichtspiele gewonnen und kommt so auf eine Topquote von 57 Prozent (das 2014/15 annullierte 5:0 gegen Plauen mit eingerechnet).

Auf alle Fälle ist bei den Verantwortlichen die Vorfreude auf die Rückserie geradezu spürbar. Kallnik, der noch einmal bekräftigte, dass man nach Spielern Ausschau halte, die das Potenzial für die 2. Liga hätten: „Die Stimmung zu Weihnachten war in den letzten Jahren nie unbefriedigend. Aber diesmal ist es besonders spannend. Wir wollen ab Januar angreifen.“

Weitere Informationen: www.volksstimme.de/fcm

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