von: MICHAEL NOWACK und RONNY HARTMANN

Mit nur einem Sieg hängt Zweitligist 1. FC Magdeburg nach 18 von 34 Saisonspielen auf Abstiegsplatz 17 fest!

In der Hinrunde kämpfte der FCM zwar verbissen ums Überleben in der 2. Liga, doch viele Unentschieden (insgesamt acht) brachten bisher zu wenig Zählbares. Die blau-weiße Gemeinde überwintert zwischen Hoffen und Bangen…

Das Wort Abstieg will im Verein aber niemand in den Mund nehmen. „Klassenerhaltskampf“ nennt Geschäftsführer Mario Kallnik (44) stattdessen die Restsaison, die am 29. Januar mit dem Heimspiel gegen Erzgebirge Aue eingeläutet wird.

Kallnik: „In der momentanen Phase ist noch alles möglich und alles andere nur Theorie. Für mich ist das Hauptthema die strukturelle Weiterentwicklung des Vereins. Wir schauen immer nach vorn.“

Doch wäre der FCM auch auf den schlimmsten Fall, vorbereitet?

Kallnik, der im Jahr 2012 als Manager und Finanzchef übernahm und den seinerzeit sportlich und finanziell bankrotten Klub sanierte, beruhigt die Anhängerschaft: „Auf keinen Fall würde in Magdeburg alles zusammenbrechen. Der Verein ist personell und strukturell so aufgestellt und wirtschaftlich so gesund, dass er für die nächsten Jahre auf jeden Fall konkurrenzfähig für die 3. Liga wäre. Das Ziel wäre der sofortige Wiederaufstieg.“

Damit es nicht soweit kommt, basteln Kallnik, Trainer Oenning und Sportchef Maik Franz (36) an einer konkurrenzfähigen Truppe für die Rückrunde. Zum Trainingsstart im neuen Jahr sollen bereits zwei Neuzugänge auflaufen.

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