Artikel von: MICHAEL NOWACK

Die Zeichen stehen auf Abstieg! Doch Aufgeben ist für FCM-Macher Mario Kallnik (44) keine Option. Er fordert: „Ich will am letzten Spieltag ein echtes Endspiel gegen den 1. FC Köln.“

Doch dafür muss Sonntag (15.30 Uhr) ein Dreier bei Union Berlin her. Zwei Teams unter Druck!
Magdeburg trägt den Rucksack des drohenden Abstiegs. Union den des aufsteigen müssens – Wird eine Nervenschlacht!

Kallnik stellt nüchtern fest: „Von 16 Heimspielen hat Union nur eins verloren. Es spricht ganz viel gegen uns. Aber wenn wir die noch hauchdünne Chance nutzen wollen, dann müssen wir bei Union siegen, egal wie.“

Ein Ding der Unmöglichkeit? Doch Kallnik hat als Spieler unter Trainer Dirk Heyne (61) selbst erlebt, dass beim 1. FC Magdeburg auch Unmögliches geht.

Seine Erinnerungen an 2007: „Wir hatten drei Matchbälle, um den Zweitliga-Aufstieg perfekt zu machen. Drei Spieltage vor Schluss hatten wir fünf Punkte Vorsprung, waren eigentlich schon aufgestiegen. Es war unmöglich, dass noch abzuschenken. Wir haben es trotzdem geschafft.“

Jetzt ist die Chance da, die Geschichte umzudrehen, Unmögliches auch in positiver Richtung zu schaffen.

Kallnik: „Ich glaube fest dran, dass das noch möglich ist. Und ich baue auch auf unsere blau-weiße Wand. Es ist nicht selbstverständlich, dass in einer Saison, in der wir immer gegen den Abstieg spielten, die Fans so geschlossen hinter der Mannschaft stehen. Das ist einfach sensationell.“

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