Schreckminuten für einen Jugendspieler des 1. FC Magdeburg. Während einer Zugfahrt wurde ein 15-jähriger Nachwuchsspieler des 1. FC Magdeburg von einem Passanten verbal angegriffen.

Magdeburg – Unfassbare Aktion eines Zug-Passanten. Laut der Bundespolizei Magdeburg hat ein 31-Jähriger Zugfahrer am Sonntag (27. März 2022) einen Nachwuchsspieler des 1. FC Magdeburg bedroht.

Demnach saß der 15-Jährige am Sonntag gegen 19:50 Uhr in einem Zug vom Bahnhof Merseburg, der von Weißenfels nach Halle unterwegs war. Der junge klopfte an die Tür des Lokführers und gab an, dass er zuvor von einem augenscheinlich dem Halleschen FC zuzuordnenden Fußballanhänger verbal attackiert wurde.

1. FC Magdeburg: Jugendspieler solle „gut auf sich aufpassen“

Laut dem 15-Jährigen habe der 31-Jährige im gesagt, dass er nach dem Ausstieg in Halle „gut auf sich aufpassen“ solle. Der Junge gab an, wegen der Äußerung des Erwachsenen Angst zu haben, weswegen er sich an den Lokführer wandte.

Der Lokführer reagierte sofort und benachrichtigte die Bundespolizei in Halle. Für die restliche Fahrt bis nach Halle platzierte der Lokführer den Jungen so, dass er ihn gut im Auge hatte.

Wie die Bundespolizei Magdeburg in einer Mitteilung schreibt, konnte der 31-Jähre Mann bei der Ankunft in Halle von den Beamten kontrolliert und seine Identität festgestellt werden. Der Mann gestand seine Tat und entschuldige sich daraufhin beim Jungen. Jetzt erwartet den Mann eine Strafanzeige wegen Nötigung.

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