Von Dennis Uhlemann ›

Bislang konnte Sebastian Jakubiak seine Stärken beim FCM nicht zeigen. Coach Thomas Hoßmang sagt aber, gegen Köln könnte er wichtig werden.

Magdeburg l Akrobatisch reichte er mit seinem Radschlag nicht ganz an Salto-Experte Miroslav Klose heran, dennoch hat Sebastian Jakubiak seiner Freude gestern nach einem Tor im Training ähnlich freien Lauf gelassen wie einst der Nationalstürmer. In einer Extraschicht setzte der Mittelfeldspieler des 1. FC Magdeburg den letzten Versuch des Tages in den Winkel und führte vor seinen Mitspielern das Kunststück auf. Auch ein Schrei im Stile von Cristiano Ronaldo durfte nicht fehlen. Und das anschließende Lachen und Albern mit den Teamkollegen ebenso wenig.

Jakubiak fühlt sich wohl bei seinem neuen Arbeitgeber aus der 3. Liga. „Ich verstehe mich mit jedem hier, wurde super aufgenommen“, berichtet der 27-Jährige. Doch auf dem Platz konnte er diese Qualitäten bislang noch nicht zeigen. In drei Pflichtspielen kommt er nur auf 45 Minuten Einsatzzeit. „Wir wollen ihn dahin bekommen, dass er die 3. Liga akzeptiert, dass es auch über ein gutes Defensivverhalten geht, dass er Zweikämpfe gewinnt“, sagt FCM-Trainer Thomas Hoßmang. „Vor allem geht es aber darum, dass er jede Woche verletzungsfrei durchkommt.“

Zuletzt war das nicht gegeben. Vor dem Pokalspiel gegen Darmstadt hatte er Adduktorenprobleme. Vor dem Auswärtsspiel bei 1860 München am Wochenende hat er sich das Knie überstreckt. „Der Arzt hat gesagt, es ist alles in Ordnung. Doch um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich ein MRT gemacht und kurzzeitig nicht trainiert“, erzählt Jakubiak.

Kopfsache bei leichten Verletzungen

Nicht jeder Spieler hätte auf die wichtige Einheit vor dem Spiel verzichtet, die ihm letztlich auch den möglichen Einsatz kostete, doch bei Jakubiak ist das anders. Mit seiner Verletzungshistorie, in zuvor drei Jahren bei Heracles Almelo brachte er es aufgrund eines Kreuzbandrisses und eines Außenbandanrisses nur auf 23 Einsätze in der niederländischen Eredivisie, ist das beim neuen FCM-Spieler auch Kopfsache. Er möchte keinesfalls noch einmal so eine Leidenszeit durchleben. Viel lieber will er auf dem Platz stehen und zeigen, was er kann. „Ich möchte so schnell wie möglich spielen und mich weiterentwickeln.“

Und Hoßmang stellt ihm das auch in Aussicht. „Ich schätze, was er fußballerisch mitbringt. Man sieht das gerade in der aktuellen Trainingswoche, wie er sich reinhaut. Er hat eine gute Mentalität“, sagt der Trainer, lässt aber auch durchklingen, dass er im defensiven Bereich eben Luft nach oben hat.

„Ich wiege zwar keine 90 Kilogramm“, sieht sich der 1,75-Meter-Dribbler auch nicht als klassischer Sechser, „will aber dennoch viele Zweikämpfe gewinnen und meine technische Spielweise einbringen.“ Der Trainer, der mit ihm sehr viel spricht, betont ebenfalls, dass es für Jakubiak nun darum gehe, nicht unruhig zu werden. „Über eine gute Trainingsleistung bekommen wir ihn nach oben“, sagt Hoßmang und blickt auch schon auf das nächste Heimspiel gegen Viktoria Köln am Sonnabend voraus: „Er wird sicher

Bislang konnte Sebastian Jakubiak seine Stärken beim FCM nicht zeigen. Coach Thomas Hoßmang sagt aber, gegen Köln könnte er wichtig werden.

Magdeburg l Akrobatisch reichte er mit seinem Radschlag nicht ganz an Salto-Experte Miroslav Klose heran, dennoch hat Sebastian Jakubiak seiner Freude gestern nach einem Tor im Training ähnlich freien Lauf gelassen wie einst der Nationalstürmer. In einer Extraschicht setzte der Mittelfeldspieler des 1. FC Magdeburg den letzten Versuch des Tages in den Winkel und führte vor seinen Mitspielern das Kunststück auf. Auch ein Schrei im Stile von Cristiano Ronaldo durfte nicht fehlen. Und das anschließende Lachen und Albern mit den Teamkollegen ebenso wenig.

Jakubiak fühlt sich wohl bei seinem neuen Arbeitgeber aus der 3. Liga. „Ich verstehe mich mit jedem hier, wurde super aufgenommen“, berichtet der 27-Jährige. Doch auf dem Platz konnte er diese Qualitäten bislang noch nicht zeigen. In drei Pflichtspielen kommt er nur auf 45 Minuten Einsatzzeit. „Wir wollen ihn dahin bekommen, dass er die 3. Liga akzeptiert, dass es auch über ein gutes Defensivverhalten geht, dass er Zweikämpfe gewinnt“, sagt FCM-Trainer Thomas Hoßmang. „Vor allem geht es aber darum, dass er jede Woche verletzungsfrei durchkommt.“

Zuletzt war das nicht gegeben. Vor dem Pokalspiel gegen Darmstadt hatte er Adduktorenprobleme. Vor dem Auswärtsspiel bei 1860 München am Wochenende hat er sich das Knie überstreckt. „Der Arzt hat gesagt, es ist alles in Ordnung. Doch um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich ein MRT gemacht und kurzzeitig nicht trainiert“, erzählt Jakubiak.

Kopfsache bei leichten Verletzungen

Nicht jeder Spieler hätte auf die wichtige Einheit vor dem Spiel verzichtet, die ihm letztlich auch den möglichen Einsatz kostete, doch bei Jakubiak ist das anders. Mit seiner Verletzungshistorie, in zuvor drei Jahren bei Heracles Almelo brachte er es aufgrund eines Kreuzbandrisses und eines Außenbandanrisses nur auf 23 Einsätze in der niederländischen Eredivisie, ist das beim neuen FCM-Spieler auch Kopfsache. Er möchte keinesfalls noch einmal so eine Leidenszeit durchleben. Viel lieber will er auf dem Platz stehen und zeigen, was er kann. „Ich möchte so schnell wie möglich spielen und mich weiterentwickeln.“

Und Hoßmang stellt ihm das auch in Aussicht. „Ich schätze, was er fußballerisch mitbringt. Man sieht das gerade in der aktuellen Trainingswoche, wie er sich reinhaut. Er hat eine gute Mentalität“, sagt der Trainer, lässt aber auch durchklingen, dass er im defensiven Bereich eben Luft nach oben hat.

„Ich wiege zwar keine 90 Kilogramm“, sieht sich der 1,75-Meter-Dribbler auch nicht als klassischer Sechser, „will aber dennoch viele Zweikämpfe gewinnen und meine technische Spielweise einbringen.“ Der Trainer, der mit ihm sehr viel spricht, betont ebenfalls, dass es für Jakubiak nun darum gehe, nicht unruhig zu werden. „Über eine gute Trainingsleistung bekommen wir ihn nach oben“, sagt Hoßmang und blickt auch schon auf das nächste Heimspiel gegen Viktoria Köln am Sonnabend voraus: „Er wird sicher wichtig werden für dieses Spiel.“

wichtig werden für dieses Spiel.“

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