Heynke: „Habe auf Chance gehofft“

Mit Leon Heynke entwickelt Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg nach langer Zeit wieder ein Talent aus den eigenen Reihen.

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Magdeburg l Im letzten Punktspiel der A-Junioren-Regionalliga am nächsten Sonntag gegen Union Berlin muss Trainer Thomas Hoßmang auf seinen Innenverteidiger Leon Heynke verzichten. Der 17-Jährige, der zur neuen Saison in die Drittliga-Mannschaft des 1. FC Magdeburg aufrücken wird, soll sich noch ein wenig entspannen für die strapaziöse Vorbereitung unter Trainer Jens Härtel. „Außer einer Radtour ist aber nichts an Urlaub geplant. Und am Sonntag komme ich zum Spiel“, berichtet Heynke.

Ab 19. Juni will der 1,88 Meter große und 87 Kilogramm schwere Heynke sich mit Start der Vorbereitung 2017/18 dem Konkurrenzkampf im Männerbereich stellen. „Ich muss körperlich noch zulegen, und natürlich fehlt mir Erfahrung“, sagt Heynke, der vor einem Jahr vom SSV Markranstädt zum FCM kam und seinen Wechsel bisher nicht bereut: „Der Verein ist super und die Stadt einfach blau-weiß“, berichtet Heynke, der neben dem Fußball ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolvieren wird.

Heynke, der wie der ein Jahr jüngere Pascal Schmiedemann bis Sommer 2020 an den Verein gebunden wurde, eilt ein exzellenter Ruf aus seiner ersten FCM-Saison voraus. „Leon hat eine Monster-Mentalität, einen guten linken Fuß, einen guten Kopfball und eine gute Spiel-eröffnung“, lobt A-Jugend-Trainer Thomas Hoßmang seinen Schützling. „Er ist unheimlich fleißig, war sofort Führungsspieler und hat unsere Erwartungen mehr als übertroffen.“

Dass Heynke, der auch schon mal von RB Leipzig und Erzgebirge Aue umworben wurde, den nächsten Schritt in Magdeburg gehen will, hält Hoßmang für einen Glücksfall. „Magdeburg ist für seine Entwicklung ein guter Standort – das sehen seine Familie und sein Berater auch so“, sagt Hoßmang. Und was sagt Leon Heynke? „Ich habe auf diese Chance gehofft.“

■ Verteidiger Lukas Novy hat bis 2018 beim Regionalligisten VfB Auerbach unterschrieben.

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