Heidel hält Club den 1:0-Erfolg fest

Die U-19-Kicker des 1. FC Magdeburg stehen nach dem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den FSV Mainz in der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals.

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Magdeburg l Wie die Drittliga-Profis des 1. FCM am Sonntag gegen Augsburg schafften auch die A-Junioren des Clubs mit einem überraschenden, aber nicht unverdienten Heim-erfolg über den FSV Mainz am Mittwoch den Sprung in die zweite Runde des DFB- Pokalwettbewerbs.

Die Gäste gingen gegen den heimischen Regionalligisten als klarer Favorit in die Begegnung, belegten sie doch in der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest hinter dem späteren Deutschen Meister FC Bayern München und dem 1. Kaiserslautern den dritten Platz. Doch davon ließen sich die Elbestädter, bei denen Neuzugang Hendrik Reddemann noch nicht spielberechtigt war, wenig beeindrucken.

Dennoch hatte die Elf von Trainer Thomas Hoßmang in der Anfangsphase Glück, als der Mainzer Leandro Barreiro Martins nach sieben Minuten den rechten Pfosten des FCM-Tores traf. Auch danach musste der aufmerksame FCM-Keeper Maximilian Heidel mehrfach resolut klären. Die Mainzer hatten gegen die noch etwas ängstlich angreifenden Magdeburger vor der Pause ein klares Chancenplus. FCM-Kapitän Kasra Ghawilu wiederum verfehlte mit einem Schuss fast von der Mittellinie knapp das vom Ex-Magdeburger Marius Liesegang gehütete FSV-Tor (25. Minute).

Heidel hält

Mit Wiederbeginn stellten die Magdeburger taktisch um, kamen unter den Augen von Cheftrainer Jens Härtel verstärkt über die Außen. Währenddessen machte Fitnesscoach Dirk Keller die Wechselspieler munter. Auch im zweiten Abschnitt hatten die Gäste spielerisches Übergewicht und klare Chancen, verfehlten aber entweder den Kasten oder scheiterten am überragenden Heidel, der gleich mehrfach selbst Schüsse aus Nahdistanz parierte.

Harant trifft

Doch das Tor des Tages erzielten vor gut 250 Zuschauern die Gastgeber, als Philipp Harant nach einer verunglückten Abwehr die Ruhe behielt, und Liesegang mit seinem Schuss ins rechte untere Eck keine Abwehrchance ließ – 1:0 (58. Minute). Die Mainzer berannten das FCM-Tor, doch die Blau-Weißen, bei denen es zu ersten Krämpfen kam, verteidigten mit Glück und Geschick.

„Die Jungs haben sich heute für ihre Arbeit belohnt. Max Heidel hat uns im Geschäft gehalten“, freute sich Hoßmang.

1. FC Magdeburg: Heidel – Kuhnhold, Lehrmann, Heynke, Schmedemann, Hübner (69. Temp), Ghawilu (72. Farwig), D.-J. Müller, Plewa, Harant, Korsch (90. Bozkaya)

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