Verteidiger Christopher Handke trifft mit dem 1. FC Magdeburg auf seinen Ex-Verein Rot-Weiß Erfurt.

Von
Thomas Juschus

Magdeburg l Neben Christian Beck sind die Spiele gegen Rot-Weiß Erfurt auch für Verteidiger Christopher Handke immer eine Reise in die eigene Vergangenheit – heute geht‘s wieder gegen seinen Kumpel Carsten Kammlott, der seit zwölf Spielen nicht mehr für die Thüringer getroffen hat. „Es ist immer unangenehm, gegen ihn zu spielen. Er ist agil, ackert und hat über die Jahre dazugelernt. Ihn muss man auf dem Schirm haben, er macht Dinge, mit denen man nicht rechnen kann. Ich bin mir sicher, dass er auch wieder treffen wird – nur hoffentlich nicht gegen uns. Danach kann er wieder Tore schießen, so viel er will“, sagte Handke in der „Thüringer Allgemeinen“.

In der vergangenen Saison fieberte Handke, der in Erfurt in der Jugend und bis 2011 bei den Männern spielte, mit den Rot-Weißen mit – trotz Konkurrenz in der 3. Liga. „Ich habe aus der Ferne die Daumen gedrückt. Es war eine schwere Saison. Schön, dass sie dringeblieben sind.“

Jetzt also das Wiedersehen – die Punkte sollen natürlich in Magdeburg bleiben. „Der Frust nach dem 1:4 in Großaspach sitzt noch tief. Aber wir haben das aufgearbeitet. Jetzt haben wir ordentlich Druck auf dem Kessel. Klar ist, dass wir aus der Favoritenrolle nicht rauskommen“, so Handke.

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