Drittligist 1. FC Magdeburg wird sich am Sonntag (14 Uhr) beim Karlsruher SC auf eine enorm heimstarke Mannschaft einstellen müssen.

Von
Manuel Holscher

Magdeburg l Der KSC hat in dieser Saison noch keine Partie vor eigenem Publikum verloren und die vergangenen drei Heimspiele jeweils ohne Gegentreffer für sich entschieden. Dass es gegen eine Mannschaft, die von Alois Schwartz trainiert wird, immer schwer ist, Tore zu erzielen, weiß Nico Hammann.

Der FCM-Verteidiger spielte bereits zweimal unter Schwartz, mit unterschiedlichem Erfolg. „In Kaiserslautern bei den Amateuren lief es in der Saison 2010/11 richtig gut, und wir haben deutlich besser als erwartet abgeschnitten. Das halbe Jahr 2015 in Sandhausen war für mich sportlich schwierig“, erinnert er sich. „Menschlich hatte ich mit Alois Schwartz nie ein Problem. Vielleicht kann ich ihm aber am Sonntag zeigen, dass ich in Sandhausen zu Unrecht so selten gespielt habe.“

Das KSC-Spiel sei für den FCM nach zwei Niederlagen mit 0:8-Toren enorm wichtig. „Wir sollten unsere erste Chance nutzen, damit es gleich in unsere Richtung läuft. Wir wollen auf jeden Fall etwas mitnehmen“, sagt Allrounder Hammann, der beim Club zuletzt mal in der Dreier- oder Viererkette sowie im linken Mittelfeld gespielt hat. „Mir ist es egal, wo ich spiele. Wichtig ist, dass ich der Mannschaft helfen kann.“

FCM-Trainer Jens Härtel betont: „Wir waren im 3-4-3 zuletzt etwas stabiler. Eine Entscheidung, wie wir am Sonntag taktisch auflaufen, habe ich aber noch nicht getroffen.“

 

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