Nico Hammann brachte dem 1. FC Magdeburg beim 3:1 in Bremen nach seiner Einwechlung Stabilität. Die Würzburg-Partie ist abgehakt.

Von
Manuel Holscher

Manuel Holscher
Magdeburg l Es war eine ungewohnte Situation für Hammann. Beim 3:1 gegen Preußen Münster am 10. Februar war der 29-Jährige nicht im Kader – erstmals in dieser Saison, in der er zuvor alle Partien von Beginn an bestritt, und das erste Mal seit dem 1. September 2016 (0:0 in Zwickau). Grund für die Herausnahme war ein gebrauchter Tag von Hammann zuvor beim 0:1 in Würzburg, als er zur Halbzeit ausgewechselt wurde.

Abwehrchef im 3-4-3-System

Am vergangenen Sonnabend in Bremen saß der Spieler mit der Rückennummer 10 zunächst auf der Bank, meldete sich dann aber nach seiner Einwechslung in der Halbzeit für Steffen Schäfer, der Adduktorenprobleme hatte, als Abwehrchef im vom 4-2-3-1 auf 3-4-3 umgestellten System stark zurück.

Hammann überzeugte als Organisator und verlieh der Defensive Stabilität, wollte sich selbst aber nicht zu sehr in den Vordergrund stellen. „In erster Linie zählte der Sieg. Wenn wir gewonnen hätten, ich aber nicht reingekommen wäre, wäre es genauso wichtig gewesen.“

Selbstkritische Analyse

Die Pause nach dem Würzburg-Spiel hatte er aber offensichtlich gut verdaut. „Der Trainer hatte mir seine Entscheidung genau erklärt. Er hatte ja nicht unrecht. Ich habe in den vergangenen Partien nicht so gespielt, wie ich mir das selbst vorstelle“, zeigte sich Hammann selbstkritisch. „Umso schöner war es für mich in Bremen, dass ich reingekommen bin und es für mich annähernd so lief wie vor den Wochen, die nicht so gut waren.“

Für ihn persönlich sei es ein wichtiger Schritt gewesen, auch wenn er noch mal betonte: „Für die Mannschaft war es ein noch viel wichtigerer Schritt.“

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