Autor: Thomas Juschus

Verteidiger nach 250 Tagen zurück / Fans schenken ihm Schal / Niemeyer mit Knieproblem

Chemnitz l Erstmals seit dem 3:1 in der Relegation in Offenbach und nach genau 250 Tagen Abwesenheit stand Nico Hammann beim CFC wieder in einem Pflichtspiel für den FCM auf dem Platz. In der 55. Minute kam der „verlorene Sohn“ für Michel Niemeyer auf das Feld. Der Linksverteidiger klagte über Beschwerden am rechten Knie, machte Platz für den Winter-Einkauf vom SV Sandhausen.

„Mit ihm ist kein Ruck durch unser Spiel gegangen, aber das hatten wir auch nicht erwartet. Es war ein hektisches Spiel, er hat es runtergespielt“, sagte Trainer Jens Härtel über den Einstand des Rückkehrers, der im Aufstiegsjahr eine der tragenden FCM-Säulen war. Bei den Fans genießt Hammann immer noch hohes Ansehen, bekam weit nach Spielende, als die Mannschaft nochmals zu ihren Anhängern kam, einen Schal geschenkt.

„Es war schön, wieder auf dem Platz zu stehen. Das hatte ich lange nicht“, sagte Hammann. Bei einem Eckstoß auf Christian Beck deutete Hammann auch schon seine Stärke bei den zuletzt schwächeren Standardsituationen an. „Wir üben das im Training, da bin ich von Anfang an wieder dabei. Schön, dass es gleich fast geklappt hat“, freute sich Hammann nach dem Debüt.

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