Autor: Uwe Tiedemann

Magdeburg (ut) l Sportlich erwartet den FCM morgen die nächste hohe Hürde. Vier Tage nach dem bitteren Aus im Landespokal-Halbfinale gegen den HFC geht die Reise zur TSG Neustrelitz.

„Neustrelitz hat derzeit einen Lauf, ist bekannt für schnelles Umschaltspiel und gute Ordnung. Insofern sind wir gewarnt. Aber der Gegner hat sicherlich auch registriert, dass wir eine Riesenserie hingelegt haben“, sagte Trainer Jens Härtel, der Parallelen zum DFB-Pokalmatch gegen Leverkusen (6:7 nach Elfmeterschießen) sah: „Damals hatten wir mit Jena (3:0) gleich die nächste schwere Aufgabe vor der Brust. Jetzt ist es ähnlich und die Mannschaft hoffentlich wieder fokussiert.“

Zusätzlichen Auftrieb dürfte das 0:0 von Zwickau gestern beim BFC Dynamo geben. Der Club kann es nun aus eigener Kraft schaffen.

Das Hauptaugenmerk für Härtel bestand zuletzt darin, für die nötige Regeneration zu sorgen und den Pokal-K.o. aus den Köpfen zu bekommen. „Ich habe den Eindruck, das ist seit Freitag der Fall“, so der Coach, der jedoch erwartet, dass die Spieler ihn informieren, wenn sie das Gefühl haben, dass es vielleicht für 90 Minuten nicht reicht: „So ehrlich müssen sie sein.“

Und wer tritt den nächsten Elfmeter? Härtel: „Nico Hammann. Nur weil er gegen den HFC verschossen hat, gibt es keinen Grund, etwas zu ändern.“

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