Volksstimme vom 12.06.2015
Autor: Thomas Juschus
FCM-Coach wünscht sich Ergänzung im Trainerstab / Stock und Waliczek mit Verträgen

Magdeburg l Die Belastung für Drittliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg wird in der neuen Saison deutlich größer. 38 statt bisher 30 Punktspiele stehen für den Nordost-Meister künftig im Spielplan, deshalb wächst der Kader auf voraussichtlich 25 Spieler (24 sind derzeit unter Vertrag). Das heißt aber auch, dass eine kleine Gruppe regelmäßig nicht den Sprung auf das Spielfeld oder den 18er Kader schaffen wird: „Wie wir mit diesen Spielern künftig umgehen, diskutieren wir gerade. Da wir aufgrund der weiteren Fahrten auch länger unterwegs sein werden, bekommen Co-Trainer Ronny Thielemann und ich das nicht mehr so gut gesteuert. Da haben wir noch Verbesserungsbedarf“, sagte am Mittwoch Cheftrainer Jens Härtel, der sich deshalb über die Schaffung einer zusätzlichen Stelle für einen Rehabi-ltations- oder Athletik-Trainer freuen würde.

Ansonsten steht der Trainerstab für die 3. Liga. Härtel (46) hat einen Vertrag bis Sommer 2016, der sich bei Klassenerhalt um ein Jahr verlängert. Ronny Thielemann (41) steht ihm weiter als Co-Trainer zur Seite. Fest zum Trainerstab gehören künftig Jo Stock (51) und Kevin Waliczek (26). Stock trainierte schon in den vergangenen Wochen die Torhüter im Verein, wurde jetzt mit einem Vertrag bis 2017 gebunden. Waliczek erhält ab 1. Juli eine hauptamtliche Stelle als Videoanalyst, hilft somit bei der Spiel- und Trainingsbeobachtung und dem Scouting. Im Nachwuchsbereich setzt der FCM auf die Ex-Profis Thomas Hoßmang (48/Leiter NLZ/A-Jugend-Trainer/Vertrag bis 2017) und Marco Kurth (36/B-Jugend/2017).

Sportchef Mario Kallnik wird das Trainerteam weiter ehrenamtlich unterstützen, hat dabei aber von seinem Arbeitgeber, der AOK, künftig etwas mehr Freiheiten. „Der Vorstand hat entschieden, dass ich von einigen Aufgaben entlastet werde“, sagte der 40-Jährige, der seit 2004 bei der Gesundheitskasse arbeitet und sich 2012 dem Neuaufbau beim FCM verschrieben hat. „Die schwierigsten Aufgaben sind erledigt, wir schauen jetzt mal, wie es so läuft“, sagte Kallnik.

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