Härtel setzt auf bewährtes System

Nach der Sperre gegen Top-Torjäger Beck setzte Trainer Härtel beim 1. FC Magdeburg auf das bewährte System.

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Magdeburg l Julius Düker hat zwar kein Tor geschossen, trotzdem machte der Stürmer bei seinem ersten Startelf-Einsatz für den 1. FC Magdeburg als Ersatz für den gesperrten Top-Torjäger Christian Beck eine gute Partie. Das sah auch FCM-Trainer Jens Härtel so: „Im Großen und Ganzen hat Düker es ordentlich gemacht. Ich hätte mir gewünscht, dass er als Anspielpunkt öfter mal in Richtung Box geht, nicht so weit außen bleibt.“

Die Entscheidung für Düker war auch eine Entscheidung für das erprobte und erfolgreiche Spielkonzept des FCM, in dem Beck in aller Regel den Stoßstürmer gibt. „Es war mir wichtig, nicht zu viel umzustellen. Wir haben zwar auch schnelle, wendige Stürmer im Kader, dann hätten wir aber mehr ändern müssen. Deshalb haben wir mit Düker Beck vom Typ her 1:1 ersetzt, konnten so unsere Spielidee durchdrücken“, erklärte Härtel seine taktischen Überlegungen.

Düker war mit seinem Debüt im Sachsen-Anhalt-Derby zufrieden, über allem stand natürlich der 1:0-Erfolg und die tolle Atmosphäre. Düker: „Es war überragend, hat großen Spaß gemacht. Wir haben gewusst, dass wir über Kampf reinkommen müssen. Das haben wir ganz gut gemacht.“

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