Die Bilanz von Jens Härtel beim 1. FC Magdeburg lässt sich sehen: 57 Prozent der Pflichtspiele unter seiner Regie wurden gewonnen.

Magdeburg l Vater des Erfolges beim Fußball-Drittligisten 1. FC Magdeburg ist Trainer Jens Härtel – und nach der Wende mit mehr als 100 Pflichtspielen einer der „Dauerbrenner“.

Härtel trat zur Saison 2014/15 die Nachfolge von Andreas Petersen (Germania Halberstadt) an und schaffte mit dem Club auf Anhieb den Sprung in den Profifußball (1:0 und 3:1 in der Relegation gegen Kickers Offenbach). All seine Vorgänger waren daran gescheitert. Doch Härtels Höhenflug geht offenbar weiter. Nach dem tollen vierten Platz in der Vorsaison als Aufsteiger (und der direkten Qualifikation für den DFB-Pokal) führte der 47-Jährige die Elbestädter in der Hinrunde 16/17 sensationell auf den zweiten Rang.

„Wir wissen, was wir an Jens haben. Er ist ein akribischer Arbeiter“, lobt Geschäftsführer Mario Kallnik den gebürtigen Rochlitzer immer wieder.

In Zahlen sieht das dann so aus: Seit seinem Einstieg am 25. Juli 2014 im Landespokal beim FSV Saxonia Tangermünde war der jüngste 3:1-Auswärtssieg bei den Sportfreunden Lotte sein 107. Pflichtspiel für den Club – sein Jubiläum mit 100 Begegnungen feierte er dabei Ende Oktober beim 1:1 in Regensburg. Von den insgesamt 24 Trainern, die seit der Wende beim Club tätig waren, gibt es nur zwei, die häufiger als Verantwortlicher auf der Bank saßen – Hans-Dieter Schmidt (127 Partien) und Dirk Heyne (179). Die aber nicht diese Erfolge vorweisen können. Von den 107 Partien unter Härtel gewann der Club 54 – das sind stolze 57 Prozent.

Mittlerweile wird in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt sogar von der zweiten Liga geträumt. Am 4. Januar beginnt die Vorbereitung auf die Rückrunde – mit einem vermutlich hochmotivierten Härtel, der zwar keine Garantie dafür geben kann, dass es erneut so fantastisch läuft (33 Punkte nach 19 Spielen), der aber eins versprach: „Wir werden nicht nachlassen.“

Weitere Informationen: www.volksstimme.de/fcm

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