Vor dem Ostderby zwischen Hansa Rostock und dem 1. FC Magdeburg stehen auch beide Trainer im Mittelpunkt.

Von
Manuel Holscher

Manuel Holscher
Magdeburg l Grund dafür ist, dass es beim 2:0-Sieg des FCM im Hinspiel gegen Hansa Rostock am 9. September selbst nach dem Abpfiff noch rund ging. Hansa-Trainer Pavel Dotchev verließ die Pressekonferenz vorzeitig und ließ sein Gegenüber Jens Härtel alleine zurück.

Dotchev verlässt PK vorzeitig

Was war passiert? Dotchev konnte einige Aussagen von Härtel nicht nachvollziehen. Dabei ging es auch um den Ex-Rostocker Dennis Erdmann. Härtel sagte: „Dennis war hoch motiviert, weil er bei Hansa nicht mehr gewollt war und hier zeigen wollte, dass er ein guter Fußballer ist.“ Auf die Nachfrage von Dotchev, der im Sommer zu Hansa kam, als der Abgang von Erdmann eigentlich schon klar war, sagte Härtel: „Ich habe die Informationen, dass er bei Hansa kein Angebot bekommen hat.“

Daraufhin brach es bei beim Rostocker Trainer durch. „Ich höre mir hier ein paar Sachen an, die ich so nicht stehen lassen kann“, sagte er. „Es werden Dinge behauptet, die überhaupt nicht stimmen.“

Härtel bleibt gelassen

Härtel hegt trotz dieser Vorkommnisse aber keinen Groll gegen seinen Kollegen. „Das ist ein kleines Nebengeräusch. Pavel ist ein erfahrener Trainer. Wenn man Spiele verliert, ist man natürlich sauer“, sagt er. „Im Nachgang gibt es nichts auszubügeln. Es war eine Situation, die vorkommen kann, wenn man mal unterschiedlicher Meinung ist.“

Nach dem Abbruch der PK gab es keinen Kontakt mehr zwischen beiden Trainern. „Das war aber auch nicht notwendig. Das sind Dinge, die gehören manchmal im Fußball dazu“, betont Härtel.

Auch Dotchev sieht keinen Klärungsbedarf mehr. „Jeder kann denken, was er will. Ich möchte niemanden vom Gegenteil überzeugen, dadurch verliere ich zu viel Energie. Für mich ist das Thema abgehakt“, sagt er.

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