Die Spiele im DFB-Pokal sind für den 1. FC Magdeburg in den vergangenen Jahren immer Festtage gewesen.

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Magdeburg l Am Freitagabend (20.45/MDCC-Arena) sieht die Ausgangslage gegen den SV Darmstadt 98 etwas anders aus. Noch nie spielte der FCM im DFB-Pokal gegen einen Gegner, der in der gleichen Liga antritt. Das liegt auch daran, dass der Club seit dem Zweitliga-Aufstieg selbst Teil des großen Fußballs ist.

Erstligist nicht im Rhythmus

Ein prominenterer Gegner hätte trotzdem auch innerhalb des Vereins für etwas mehr Euphorie gesorgt. „Für mich wäre es interessanter gewesen, gegen einen Erstligisten zu spielen. Sie sind noch nicht im Rhythmus, haben bisher nur Testspiele bestritten. Für sie ist es das erste Pflichtspiel, wir haben schon zwei gemacht“, sagt FCM-Trainer Jens Härtel.

Diesen Vorteil gibt es gegen Darmstadt nicht. Denn: „Wir treten gegen eine Mannschaft an, die uns genau analysiert hat. In der 2. Liga spielen wir ja noch zweimal gegen sie. Deshalb wäre für alle ein Duell mit einem Erstligisten reizvoller gewesen. Wir können es uns aber nicht aussuchen.“

Alle in Blau

Dass aus der Partie gegen den Zweitligisten trotzdem ein Fußballfest werden kann, belegen ein paar Fakten. Mehr als 20 000 Zuschauer werden erwartet. Die aktive Fanszene rief zudem im Vorfeld alle Anhänger dazu auf, in Blau gekleidet zum Spiel zu kommen.

Auch Härtel sieht in der Paarung zumindest Potenzial. „Die Leute nehmen es an. Wenn über 20 000 Karten verkauft werden, ist es nicht irgendein Spiel. Wir wollen der Partie unseren Stempel aufdrücken“, sagt er. „Darmstadt bringt alles mit, dass wir hier einen richtig guten Pokalfight sehen können.“

Premiere für Müller

Eine Premiere wäre das Spiel für Abwehrakteur Tobias Müller, wenn er denn auflaufen darf. „Ich stand noch nie im DFB-Pokal auf dem Platz. Mit dem FC Nöttingen ging es mal gegen Schalke 04. Ich kam aber frisch aus der A-Jugend und stand nicht auf dem Rasen“, erzählt er. Die Partie ging am 5. August 2013 mit 0:2 verloren. Diesmal hofft Müller auf einen Einsatz und vor allem auf einen Sieg.

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