Volksstimme vom 23.05.2015
Autor: Uwe Tiedemann

Trainer Jens Härtel hat den FCM zur Nordost-Meisterschaft und in die Relegation geführt. Volksstimme-Redakteur Uwe Tiedemann sprach mit dem 45-Jährigen.

Volksstimme: Was ist für den Schlussakkord gegen Viktoria Berlin zu erwarten?

Jens Härtel: Wir wollen die Saison ordentlich zu Ende spielen, unsere Serie halten, im Rhythmus bleiben und uns natürlich auf Mittwoch einstimmen. Und das vor mehr Zuschauern, als Offenbach im abschließenden Heimspiel hatte (5469/d. Red.).

Welche Gedanken haben Sie vor der Relegation?

Wir haben eine stabile Rückrunde gespielt und unser Zwischenziel erreicht, das gibt ein Stück weit Selbstvertrauen. Nun wollen wir aber den nächsten Schritt.

Sind diese beiden Spiele Ihre bisher größte Herausforderung als Trainer?

Von der Bedeutung her schon, wenngleich die Pokalspiele mit dem FCM natürlich auch absolute Highlights waren.

Worauf wird es besonders ankommen?

Auf das Nervenkostüm. Daher ist es wichtig, nicht zu übersteuern.

Bestehen irgendwelche Verbindungen zu Ihrem Offenbacher Kollegen Rico Schmitt, der ja gebürtig auch aus dem Osten stammt?

Nein, überhaupt nicht.

Gab es in der Saison Phasen, wo Sie Ihrem bisherigen Arbeitgeber RB Leipzig nachgetrauert haben?

Das war nie ein Thema.

Hat Nico Hammann Sie schon informiert, dass er den FCM zum Saisonende verlassen wird?

Ja, das hat er. Es ist schade, dass Nico geht, aber er ist Profi genug, dass er sich nichts anmerken lässt und sich mit dem Aufstieg hier verabschieden will.

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