Härtel: „Fühlt sich wie eine Niederlage an“

Der 1. FC Magdeburg hat beim 3:3 (0:1) gegen den MSV Duisburg wieder einen Sieg verpasst. Die Stimmen zum Spiel:

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FCM-Trainer Jens Härtel: „Wir sind schwer reingekommen in das Spiel, hatten leichte Ballverluste, mit denen wir uns selbst das Leben schwer gemacht haben. Nach dem 0:1 hatten wir dann bisschen Probleme, uns zu sammeln. Aber dann haben wir uns in einer schwierigen Phase doch gute Möglichkeiten herausgespielt. In der ersten Halbzeit haben Nils Butzen, Björn Rother, Michel Niemeyer quasi fahrlässig versemmelt. In der Pause haben wir gesagt, wir müssen weiter nach vorne spielen und werden unsere Chancen kriegen. Mit Beck und Türpitz haben wir Zug in unser Spiel gekriegt und den Rückstand gedreht. Das 3:3 fühlt sich wie eine Niederlage für uns an, anders als in Paderborn als wir mit dem Unentschieden gefühlt einen Sieg davon getragen haben. Wir waren so nah dran am Sieg, deswegen tut es mir leid für die Mannschaft, dass sie sich nicht belohnt hat.“

MSV-Trainer Ilija Gruev: „Kompliment an unsere Mannschaft, dass wir es geschafft haben, einen Rückstand wieder zu drehen. Und dann kommen wir zu einem Thema, da kann ich meine Augen einfach nicht davor schließen. Es gab wieder eine Fehlentscheidung, der Schiedsrichter gibt eine Ecke, die keine war. Dann heißt es jetzt, wir sind auch Menschen und machen Fehler. Ja. Aber damit bin ich absolut nicht einverstanden. Wir können nicht alles auf den Schiedsrichter schieben, aber in dieser Situation, wo jeder Punkt für uns so wichtig ist, so viele Fehlentscheidungen – das will ich nicht mehr haben.“

FCM-Stürmer Christian Beck: „Ich bin sehr, sehr glücklich. Vater geworden und ein Tor erzielt. Leider hat das i-Tüpfelchen mit einem Sieg gefehlt. Viel geschlafen habe ich letzte Nacht durch die Geburt meiner Tochter natürlich nicht. Meine Freundin Pauline hat das super gemacht. 13.30 Uhr kam die Kleine zur Welt und ich habe mich danach beim Trainer zu einem Kurzeinsatz gemeldet. Eigentlich wollte ich bei meiner Freundin bleiben. Aber sie hat mich los geschickt und gesagt, schieß ein Tor für mich.“

FCM-Abwehrspieler Christopher Handke: „Der Trainer hat zur Pause sachlich wie immer eine Ansprache gehalten. Wir haben ja nicht gut gespielt und wussten, dass jeder eine Schippe drauf legen muss. Leider haben wir wieder zu einfache Tore bekommen und müssen unsere Fehler dabei abstellen. Aber es geht Sonntag ja schon weiter. Dafür müssen wir die positiven Dinge aus dem Spiel mitnehmen. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

MSV-Torschütze Lukas Daschner: „Ich komme aus der Jugend des MSV. Da freue ich mich über dieses wichtige Tor zum 3:3 natürlich ganz besonders.“

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