Volksstimme vom 06.11.2015
Autor: Thomas Juschus
Chancenverwertung beim FCM verbesserungswürdig / Münster kommt mit Betonabwehr

Magdeburg l Preußen Münster hat nur ein Gegentor in den vergangenen vier Spielen kassiert, FCM-Torjäger Christian Beck – mit neun Saisontreffern bislang einer der Garanten für eine fast sorgenfrei verlaufene Hinrunde des Aufsteigers – im Oktober eine Schaffenspause vor dem gegnerischen Tor eingelegt. Allein diese beiden Fakten machen deutlich, dass der 1. FC Magdeburg am Sonnabend gegen den Tabellenzweiten aus Westfalen (MDCC-Arena, Anstoß 14 Uhr, live in WDR und MDR) vor einer schweren Aufgabe steht.

„Wir werden sicher nicht einen Sack an Möglichkeiten bekommen, müssen unsere Chancen effektiver und konsequenter als zuletzt nutzen“, sagte FCM-Cheftrainer Jens Härtel am Donnerstag in der obligatorischen Pressekonferenz. Mit Training und Videostudium habe es seine Mannschaft entsprechend vorbereitet, damit seine Spieler „im Kopf eine Fülle an Lösungsmöglichkeiten parat haben und nutzen können.“ Das will auch erneut Manuel Farrona-Pulido, dem bei der 2:3-Niederlage bei Dynamo Dresden sein erstes Punktspieltor geglückt war. „Ich hoffe, ich kann jetzt einen kleinen Tick mehr an Selbstvertrauen in die nächsten Spiele mitnehmen“, sagte der Flügelflitzer und versprach: „Vor dem Tor werde ich versuchen, mehr als konzentriert zu sein.“

Ob Stratege Lars Fuchs wieder als Vorbereiter glänzen darf und kann, ließ Härtel offen. „Er ist eine Option, aber wir sind nicht abhängig von ihm“, erklärte der Coach. Jan Löhmannsröben (Grippe) und Niklas Brandt (Fußgelenk) sind zumindest für einen Teileinsatz gegen Münster bereit.

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