Jan Glinker, Torhüter des Drittligisten 1. FC Magdeburg, hatte in Osnabrück einen ruhigen Abend. Er ist seit 387 Minuten ohne Gegentor.

Von
Manuel Holscher

Magdeburg l Nach starken zehn Minuten des Gastgebers und einer richtig guten Gelegenheit kam in der Folge nicht mehr viel Zwingendes auf das Magdeburger Tor. „Unsere Abwehr stand gut und wir haben nur wenig zugelassen“, sagte Glinker. „Wir haben aber das dritte Tor verpasst, dann wäre die Partie gelaufen gewesen. So konnte immer noch etwas passieren.“

Für einen Torhüter sind Partien, in denen er nur selten gefordert wird, alles andere als einfach. „Es ist extrem anstrengend, weil man immer hochkonzentriert sein muss. Ich hatte in der zweiten Halbzeit eine kleine Schwächephase, als ich gemerkt habe, dass ich im Kopf ein bisschen abgeschaltet habe“, erklärte der Torhüter. „Aus dieser Situation bin ich aber schnell wieder herausgekommen, indem ich noch mehr mit meinen Vorderleuten gesprochen habe, um wieder die notwendige Wachheit zu bekommen.“

Seit dem dritten Gegentreffer in Zwickau hat der FCM alle folgenden vier Partien jeweils ohne Gegentreffer gewonnen – seit 387 Minuten steht die Null. „Wenn man eine Niederlage einsteckt, ist es ganz wichtig, wieder zurückzukommen“, sagte Glinker. „Wir sind richtig heiß auf Punkte und wollen bis zur Winterpause noch möglichst viele holen.“

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