Niklas Brandt ist nach langer Verletzungspause beim Drittligisten 1. FC Magdeburg ins Training zurückgekehrt.

Magdeburg l Diesen Moment hat Niklas Brandt herbeigesehnt. Fast die gesamte Wintervorbereitung war der defensive Mittelfeldspieler des 1. FC Magdeburg ausgefallen. Eine Reizung im linken Knie zwang den 25-Jährigen zur Pause. Am Montag stand Brandt erstmals wieder mit seinen Mannschaftskameraden gemeinsam auf dem Trainingsplatz, absolvierte bei strahlendem Sonnenschein die fast 120-minütige Einheit mit Kleinfeldspielen sowie Kraftübungen unter Fitnesscoach Dirk Keller. Die beste Nachricht: Das Knie hält. „Zeit wurde es jetzt auch. Mir geht es wieder gut“, sagt Brandt.

Eine disfunktionale Störung soll die Ursache für die anhaltenden Beschwerden gewesen sein, die erstmals im Trainingslager in Spanien auftraten. „Heißt: Es kam aus dem Rücken, der Hüfte oder dem Fußgelenk – wir wissen es nicht so genau“, so Brandt. „Jetzt bin ich froh, dass ich wieder schmerzfrei bin.“

In den vergangenen Tagen hat Brandt mit Keller schon intensiv an seiner Fitness gearbeitet – in der Gegenstromanlage im Schwimmbad oder bei Läufen. „Ich brauche sicher noch zwei bis drei Wochen, bis ich wieder richtig fit bin. Jetzt möchte ich erstmal die Woche schmerzfrei bleiben“, nennt Brandt sein nächstes Ziel. Angst um seinen Stammplatz (in der Hinrunde machte Brandt 16 von 19 Punktspielen) hat er nicht: „Wenn ich fit bin, habe ich auch den Anspruch zu spielen und will meinen Beitrag dazu leisten, dass die Mannschaft in der Erfolgsspur bleibt“, so Brandt.

Nicht im Training mit dabei waren Florian Kath und Gerrit Müller. Kath plagte sich mit einem grippalen Infekt, Müller setzte ein Magen-Darm-Virus vorerst außer Gefecht. Ebenfalls im Mannschaftstraining fehlten Felix Schiller, der weiter an Rückenbeschwerden laboriert und möglicherweise noch länger aussetzen muss, Moritz Sprenger (Knochenhautreizung) und der langzeitverletzte André Hainault.

„Die Partie gegen Mainz 05 wird ein ganz anderes Spiel als bei Spitzenreiter Duisburg. Möglicherweise haben die Mainzer zwei, drei Bundesliga-Spieler dabei. Wir müssen auf alles vorbereitet sein“, warnte Trainer Jens Härtel seine Mannschaft vor dem Tabellenletzten. Beim 3:1-Sieg gegen Preußen Münster waren mit Leon Balogun und Marin Sverko zwei Profis für die FSV-„Reserve“ am Ball.

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