Autor: Uwe Tiedemann
FCM-Regisseur hofft nach überstandener Verletzung auf Kurzeinsatz gegen Wehen Wiesbaden

Magdeburg l Vor knapp vier Wochen hatte sich Regisseur Lars Fuchs vom Fußball-Drittligisten 1. FC Magdeburg im Heimspiel gegen Energie Cottbus (2:2) schwer verletzt – Innenbandanriss und Knochenprellung. Am Mittwoch absolvierte der 33-Jährige nun erstmals das komplette Mannschaftstraining und verspürte anschließend keinerlei Pro-bleme.

„Bis solch eine Verletzung vollständig auskuriert ist, wird es sicherlich noch einige Zeit dauern. Aber ich habe zuletzt viel gemacht, keine Schmerzen mehr und bin bereit“, meldete sich Fuchs nach dem knapp zweistündigen Training zurück, bei dem er nicht nur alle Übungen mitmachte, sondern die Bälle forderte und auch schon wieder das eine oder andere Kommando gab: „Das ist halt meine Art. Ich möchte der Mannschaft immer helfen.“

Was das bevorstehende Heimspiel am Sonnabend gegen den SV Wehen Wiesbaden (Anstoß 14 Uhr, MDCC-Arena) anbetrifft, hofft Fuchs „auf einen 20-minütigen Kurzeinsatz“. Auch, um so schnell wie möglich wieder die nötige Spielpraxis zu bekommen. „Aber“, schränkte der gebürtige Bad Harzburger sogleich ein, „das muss natürlich der Trainer entscheiden“.

Jens Härtel dürfte mit Wohlwollen registriert haben, dass sein Routinier wieder zur Verfügung steht. Aber der Chefcoach wird sich vermutlich auch dieses Mal nicht in die Karten schauen lassen, was die Aufstellung anbetrifft. Und: Bislang hat der FCM die vielen Ausfälle gut kompensiert.

Vor zehn Tagen hatte Fuchs das individuelle Training wieder aufgenommen und fortan hart am Comeback gearbeitet. „Es war speziell in den letzten zwei Monaten für mich nicht immer einfach“, blickte der Mittelfeldmann zurück, der ja nicht nur einen Innenband-anriss und eine Knochenprellung erlitt, sondern davor mit Rückenschmerzen pausieren musste und in dieser Zeit auch noch Vater wurde.

So kam Fuchs erst in sieben von insgesamt 13 Spielen zum Einsatz (492 Minuten), war dabei aber mit zwei Toren und drei „Assists“ recht effektiv. Nun soll dessen Pechsträhne endgültig der Vergangenheit angehören und gegen Wehen Wiesbaden nach fünf sieglosen Spielen wieder ein Dreier her. Fuchs: „Es ist doch klar, dass man nach einer längeren Pause wieder heiß ist. Zumal ich bei den letzten beiden Auswärtsspielen in Kiel und Aue (jeweils 0:0) nicht vor Ort war. Ich war und bin aber immer dicht dran an der Mannschaft.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.