Nach nur drei Siegen aus den letzten zehn Spielen wackelt in Magdeburg der Traum von der 2. Liga! Manager-Assistent Maik Franz (35), selbst 13 Jahre als Bundesliga-Profi unterwegs, stellt sich der Alles-oder-nichts-Situation im Interview.

BILD: Glauben Sie noch an den Aufstieg?

Franz: „Wir sollten im Moment nur darüber diskutieren, was wir gewinnen können. Den Aufstieg in den eigenen Händen zu haben, das ist eine gigantische Ausgangslage. Die Konkurrenz, von der mindestens acht Klubs mehr Geld investieren, beneidet uns um diese Situation.“

BILD: Aber nach den letzten Leistungen gab es viele Kritiker und Zweifler.

Franz: „Wer diese Jungs jetzt kritisiert, hat keine Ahnung von der 3. Liga. Da sind vom Aufsteiger bis zum Absteiger alle auf Augenhöhe. Und man darf nicht vergessen: Wir haben mit Pulido, Kath und Weil Langzeitverletzte, die jederzeit den Unterschied machen können. Uns aber in der entscheidenden Phase fehlen.“

BILD: Trotzdem hinterließ die Mannschaft zuletzt einen verunsicherten Eindruck.

Franz: „Wer noch nie selbst um die 2. Liga gespielt hat, kann nicht erahnen, welch Druck auf den Spielern lastet. Menschen denken. Und Roboterfußball will keiner sehen.“

BILD: Jetzt in Aalen, dann gegen Lotte. Was geht noch?

Franz: „Das sind Mörder-Spiele. Aber auch zwei Heimspiele. Nach Aalen fahren mindestens 3000 Fans mit, weil sie an die Jungs glauben. Und egal, was passiert: Trainer und Team haben eine Mega-Saison auf die Beine gestellt. Das Motto kann nur heißen: zwei Spiele, zwei Siege und Punkt.“

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