von: MICHAEL NOWACK

Drei Spiele nach dem Trainerwechsel von Jens Härtel (49) zu Michael Oenning (53): Sportchef Maik Franz (32) ist vollkommen davon überzeugt, dass der 1. FC Magdeburg auch nächste Saison 2. Liga spielt.

Nach dem bärenstarken 1:1-Auftritt gegen Aufstiegskandidat Union kündigt er auch dem 1. FC Köln (Montag, 20.30 Uhr) einen heißen Tanz an: „Respekt vor der stärksten Offensive der Liga. Aber unsere Mannschaft fährt nicht dahin, um sich nur den Dom anzuschauen.“

Der „Oenning-Effekt“ macht Franz Mut: „Jeder sieht, dass viel passiert ist. Die Mischung aus Leidenschaft, Aggressivität und spielerischen Elementen stimmt. Jeder Spieler geht erhobenen Hauptes aus der Kabine. Niemand hat uns was gegen die Topteams Bochum und Union zugetraut. Aber wir haben was mitgenommen.“

Die Leistungen stimmen, trotzdem holte das Team unterm neuen Trainer nur zwei Punkte aus drei Spielen. Franz: „Das können wir nicht schönreden. Aber wenn wir genau so weitermachen wie in den letzten drei Spielen, dann gibt es wenig Anlass, sich Sorgen zu machen.”

Aber Achtung! Vorm letzten Hinrundenspiel steht der FCM mit elf Punkten in der Abstiegszone. Utopisch, dass der Klub in der Rückrunde auf das Saisonziel 40 Punkte kommt.

Franz: „Die Hinrunde hat gezeigt, dass in dieser Saison vielleicht keine 40 Punkte für den Klassenerhalt benötigt werden. In unserer Situation ist es am besten, sich an denen zu orientieren, die kurz über uns stehen. Und da ist die Ausgangslage nicht so schlecht.“

Vor Köln steht der FCM nur zwei Punkte hinter Duisburg und vorm rettenden Ufer…

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