Die Zusammenarbeit zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem ehemaligen Bundesligaspieler Martin Fenin könnte bereits im Sommer Früchte tragen.

Magdeburg l Seit rund drei Monaten arbeitet der 29-jährige Martin Fenin als Scout für den Club. Der Kontakt kam über Maik Franz, Assistent der FCM-Geschäftsführung, zustande. „Ich habe mit Maik in Frankfurt zusammengespielt und wir haben uns super verstanden. Deshalb ist der Kontakt nie abgerissen“, sagt Fenin, der nach einer Schulterverletzung sechs Monate pausieren musste und momentan beim FC Zbrojovka Brünn mittrainiert.

„Es kann gut sein, dass ich dort auch einen Vertrag unterschreibe. Das ist aber kein Hindernis, für den FCM zu arbeiten“, betont der Tscheche. Als Scout schaut er sich in Tschechien nach potenziellen Spielern für den 1. FC Magdeburg um. Dass Fenin bereits in diesem Winter einen Transfer einfädelt, ist momentan aber unwahrscheinlich. „Das ist zu kurzfristig, weil die Pause auch sehr kurz ist. Im Sommer könnte es schon anders aussehen. Ich habe mir in den vergangenen Wochen fünf talentierte Spieler angeschaut“, sagt er.

Der Tscheche legt Wert darauf, dass er kein klassischer Spielervermittler ist. „Ich arbeite momentan ehrenamtlich, sehe mich aber ganz klar als Teil des 1. FC Magdeburg“, betont Fenin. Mit ihm würden die Spieler in Tschechien ganz anders sprechen als beispielsweise mit Spielervermittlern. „Ich bin in Tschechien bekannt, war zudem in der Nationalmannschaft aktiv. Außerdem stehe ich nach wie vor selber als Spieler auf dem Fußballplatz. Ich kann dem Verein viele Hintergrundinformationen liefern.“

Bisher habe ihm die Arbeit als FCM-Scout viel Spaß gemacht. Fenin weiß aber auch, dass ein erster Transfer, der von ihm mit eingeleitet wurde, sitzen sollte. „Der neue Spieler müsste dann schon passen, klar. Deshalb bin ich natürlich bei aller Freude über die Tätigkeit auch etwas nervös“, sagt der Offensivspieler, der unter anderem beim FC Energie Cottbus, Slavia Prag, FK Teplice und dem Chemnitzer FC unter Vertrag stand. Bis es soweit ist, wird Fenin den tschechischen Markt weiterhin intensiv beobachten.

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