Für Steffen Schäfer vom 1. FC Magdeburg ist das Spiel beim 1. FC Köln besonders: Schäfer wuchs in Köln auf und trug das FC-Trikot. Von Manuel Holscher ›

Magdeburg l Beim Pape-Cup 2009 war Steffen Schäfer erstmals in Magdeburg. Als Nachwuchsspieler des 1. FC Köln hätte er sich wohl kaum gedacht, dass er mal mit dem FCM bei seinem Heimatverein antreten würde.

Familie und Freunde im Stadion

Am Montag kommt es aber zu genau dieser Konstellation: Schäfer kehrt zurück – spielt gegen seinen Herzensverein, für den er von 2008 bis 2014 auflief. „Das ist natürlich besonders für mich. Ich habe meine Jugend dort verbracht und eine Verbundenheit mit dem FC. Familie und Freunde werden im Stadion dabei sein“, sagt der gebürtige Kölner. Trotzdem: „Darum geht es jetzt nicht. Wir müssen die Kulisse annehmen. Die Lautstärke sollte uns dagegen nicht überraschen. Das kennen wir aus unseren Heimspielen.“

Schäfer wird heute wahrscheinlich häufig im Mittelpunkt stehen. Als Innenverteidiger erwarten ihn Duelle mit Starspielern wie Simon Terodde und Jhon Cordoba. Der 24-Jährige hat zwar Respekt, ist aber davon überzeugt, dass der FCM gegen die Offensivpower des Gegners bestehen kann. „Terodde trifft zwar momentan, wie er will. Auch Cordoba hat mittlerweile einen Lauf. Wir müssen aber im Verbund verteidigen und alles daran setzen, dass sie ihre Stärken nicht wie sonst ausleben können“, betont der Defensivspieler.

Sein Selbstvertrauen ist nicht unbegründet: Die Dreierkette mit Abwehrchef Dennis Erdmann, Tobias Müller und ihm ist gut eingespielt, hat in den drei Spielen unter Trainer Michael Oenning nur wenige Torchancen der Gegner zugelassen. „Wir harmonieren und motivieren uns gegenseitig. Es passt einfach“, sagt Schäfer.

Übrigens: 2009 feierte Schäfer mit dem FC einen Erfolg in Magdeburg, er gewann den Pape-Cup. Mehr als neun Jahre später wäre es an der Zeit, die Dinge umzudrehen.

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