Von Manuel Holscher ›

Für Dominik Ernst vom 1. FC Magdeburg war es ein gebrauchter Tag. Beim 0:2 gegen Ingolstadt war er extrem unzufrieden mit sich selbst.

Magdeburg l Dominik Ernst war nach dem 0:2 gegen den FC Ingolstadt ganz besonders geknickt. Mit ernster Miene und gedankenversunkenem Blick verließ er den Rasen.

Knackpunkt des Spiels

Es war eine Szene, die dem Rechtsverteidiger des 1. FC Magdeburg immer wieder im Kopf herumspukte, die ihn immer wieder einholte: Nachdem Ernst in der 21. Minute den Zweikampf gegen Marcel Gaus verlor, konnte dieser alleine in Richtung Grundlinie laufen. Gaus passte dann nach innen, Maximilian Beister traf zum 1:0 für Ingolstadt. „Das war der Knackpunkt des Spiels, auch wenn wir danach noch Zeit hatten“, sagte Ernst mit gesenktem Kopf.

Der 29-Jährige suchte nach einer Erklärung für seinen Fehler. Denn: „Ich war mir eigentlich zu hundert Prozent sicher, dass ich den Ball habe. Er stellte aber seinen Fuß gegen meinen, blockierte mich. Das hat er clever gemacht.“

Ernst Ärger über Effizienz des Gegners

Ernst war aber nicht nur wegen dieses Fehlers unzufrieden: „Ich bin auf mich selbst sauer, es geht besser, das war einfach zu wenig.“ Zu selten fanden die ansonsten so präzisen Flanken des offensivstarken Rechtsverteidigers diesmal ihr Ziel. „Es sollte diesmal einfach nicht sein. Die Ingolstädter haben uns vorgemacht, worauf es im Fußball ankommt. Sie haben aus drei Chancen zwei Tore gemacht – und wir sind bedröppelt“, erzählte er.

FCM-Trainer Stefan Krämer ärgerte sich zwar auch über die Szene: „Da muss Dominik tiefer hinter Gaus stehen.“ Der Coach sagte aber auch: „Fußball ist eben ein Fehlersport.“

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