Spitzenfußball, weiter 3. Liga oder sogar zurück ins Amateurlager – wohin steuert der FCM?

Am 19. Februar wird diese Frage beantwortet. 4200 Mitglieder haben die Chance, direkt in die Zukunft des Klubs einzugreifen. Denn dann wird abgestimmt, ob die veralteten Strukturen dem Profigeschäft angepasst werden oder nicht.

„Ohne neue Strukturen sind wir nicht konkurrenzfähig. Eine Veränderung ist längst überfällig“, macht Manager Mario Kallnik (42) seit Monaten Druck. Doch vor allem von den Ultras kommt Gegenwind. Sie haben Angst, dass „ihr“ Klub total kommerzialisiert wird.

Kallnik hält dagegen: „Wenn die Profimannschaft aus dem Verein in die Vermarktungsgesellschaft eingegliedert wird, liegen Ausgaben und Einnahmen in einer Hand.“ Das hat vor allem steuerliche Vorteile. Nach BILD-Informationen „verschenkt“ der FCM durch seinen antiquierten Aufbau pro Saison 300 000 Euro.

Der Wahltermin steht. Und keiner weiß, wie die Mehrheiten verteilt sind. Das Risiko, eine Wahlschlappe zu kassieren, ist groß. Deshalb lädt der FCM alle Fans am 31. Januar (18.30 Uhr, Einmal-Immer-Lounge) ein, will die Schwankenden mit Argumenten überzeugen.

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