Von Dennis Uhlemann ›

Obwohl sich der FCM besser präsentierte als zuletzt, kassierte er mit dem 0:1 beim SV Wehen Wiesbaden die sechste Pleite in Folge.

Wiesbaden/Magdeburg l Für einen guten Auftritt hat sich der 1. FC Magdeburg am Ende nicht belohnt. Auswärts beim SV Wehen Wiesbaden präsentierte sich der Drittliga-Vorletzte spielerisch und kämpferisch stark verbessert und hätte mindetens einen Punkt verdient gehabt. Doch Wiesbaden schlug in der Schlussphase durch Jakov Medic eiskalt zu und fügte dem Drittliga-Vorletzten mit dem 0:1 (0:0) die sechste Niederlage in Folge zu.

Dass der FCM im Vergleich zur 0:4-Pleite gegen Verl zuvor wie ausgewechselt wirkte, kann auch daran gelegen haben, dass Trainer Christian Titz sein Team gleich fünfmal umstellte. Denn mit Alexander Bittroff, Adrian Malachowski, Henry Rorig, Andreas Müller und Kai Brünker in der Startelf präsentierten sich die Magdeburger deutlich sicherer als zuletzt und kassierten keine frühen Gegentore – wenngleich Hakan Nilsson (3.) und Kevin Lankford (8.) erste Chancen für Wiesbaden hatten. Doch vor allem bei der zweiten Möglichkeit parierte FCM-Torwart Morten Behrens stark.

Sein Gegenüber Tim Boss war zunächst nicht gefordert, obwohl Brünker nach feinem Steckpass von Baris Atik frei vor dem Tor auftauchte (7.). Doch der Stürmer schob den Ball in aussichtsreicher Position deutlich vorbei. Mit Atik als Antreiber in der Offensive ging der FCM früh drauf und versteckte sich beim Zweitliga-Absteiger nicht. Durch Florian Kath gab es sogar die nächste Chance. Nach einem Solo zog der 26-Jährige von der Strafraumkante ab. Sein Schuss ging wenige Zentimeter am Pfosten vorbei (28.).

Die beste Chance der engagierten Magdeburger hatte dann Atik. Nach einer Flanke von Jürgen Gjasula packte der gerade einmal 1,69 Meter große Offensivmann einen wuchtigen Kopfball aus, den Boss allerdings stark um den Pfosten lenkte (34.). Den Schusspunkt einer aus FCM-Sicht starken ersten Hälfte setzte Andreas Müller in der 45. Minute. Doch seinen Schuss parierte Boss sicher.

FCM fehlen die Chancen

Auch im zweiten Durchgang gingen die Gäste früh drauf, holten nach 53 Minuten durch frühes Pressing schon die fünfte Ecke heraus. Daraus entstand aber keine Gefahr. Der FCM hatte zwar weiter mehr vom Spiel, doch es fehlten die  Chancen. Die erste gute Möglichkeit in der zweiten Hälfte für Wiesbaden hatte dann der eingewechselte Gianluca Korte, dessen Schuss von der Strafraumkante knapp drüberging (69.). Gut zehn Minuten später haben die Gastgeber den FCM dann geschockt. Nach einer Flanke köpfte Korte den Ball zunächst an den Pfosten, doch Medic versenkte den Abpraller zum spielentscheindenden 1:0 (80.).

Der FCM drückte in der Schlussphase noch einmal auf den Ausgleich, doch erspielte sich keine wirkliche Chance mehr. Damit steckt die Titz-Elf weiter ganz tief im Tabellenkeller fest.

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