Peter Fechner, Präsident des Fußball-Drittligisten 1. FC Magdeburg, und Heinz Baltus vom Magdeburger Renn-Verein machen gemeinsame Sache.

Von
Uwe Tiedemann

Magdeburg l „Wir denken daran, einen blau-weißen Renntag zu veranstalten, an dem FCM-Spieler mit ihren Partnerinnen teilnehmen, in entspannter Atmosphäre ein paar nette Stunden im Herrenkrug verbringen und auch Autogramme schreiben“, antwortete Fechner auf die Frage, wie eine solche Kooperation denn konkret aussehen könnte. Der 62-Jährige wollte jedoch nicht vorgreifen: „Das Ganze muss natürlich mit unserer sportlichen Leitung abgestimmt werden und funktioniert nur, wenn es der enge Terminkalender zulässt.“

FCM-„Fan“ Baltus betrachtet ein solches Event als weiteren Schritt, den Renn-Verein noch populärer zu machen: „Eine gute Idee, wenngleich die Zusammenarbeit zwischen Galopp und Fußball nicht neu ist. Köln und Hannover praktizieren es seit Jahren.“ Der 63-Jährige räumte ein, dass „unser Verein von einer solchen Partnerschaft mehr profitiert als der FCM“, dass es aber gleichzeitig auch dem Image der Sportstadt Magdeburg guttun würde.

Der erste Schritt ist jedenfalls gemacht. Und Fechner, der der Einladung zum 5. Renntag am vergangenen Sonnabend gerne gefolgt war, fühlte sich pudelwohl. Zusammen mit Gattin Karin verließ er als einer der letzten Gäste das VIP-Zelt: „Es hat Riesenspaß gemacht. Vor allem auch deswegen, weil ich mich entspannt zurücklehnen konnte und einmal nicht wie beim FCM im Mittelpunkt stand.“

Kuriosität am Rande: Im zweiten Rennen setzte Fechner beim Wetten auf den dreijährigen Hengst „Baldus“ und gab schmunzelnd zu, dass er das Pferd nur deswegen ausgewählt hatte, weil der Präsident des Renn-Vereins ähnlich heißt. „Und ich habe tatsächlich gewonnen“, freute sich Fechner. Nur hielt sich der Betrag in Grenzen. Für 10 Euro Einsatz gab‘s bei der Platzwette gerade mal 13 Euro zurück. Den Spaß war es allemal wert …

● Der am Sonnabend nach einem schweren Sturz im siebten Rennen verletzten Luisa-Stephanie Steudle geht es inzwischen besser. Die Reiterin konnte das Krankenhaus einen Tag später schon wieder verlassen.

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