Der 1. FC Magdeburg hat bisher alle Spiele gegen Preußen Münster gewonnen. Trotzdem warnt der Trainer.

Magdeburg l 3:0, 2:1, 3:2. Drei Spiele, drei Siege. So lautet die bislang makellose Drittliga-Bilanz des 1. FC Magdeburg gegen Preußen Münster. In der Hinrunde sorgte der Auswärtserfolg (Tore: Beck, Schiller, Handke) nach einem holprigen Saisonstart des FCM für einen Befreiungsschlag. Während sich die Mannschaft von Platz 15 danach bis auf Rang zwei vorarbeitete, stecken die Westfalen seitdem unverändert auf einem Abstiegsplatz im Tabellenkeller fest.

Obwohl Münster zu den Lieblingsgegnern der Magdeburger gehören dürfte, warnte Jens Härtel am Donnerstag eindringlich vor den Gästen: „Das ist eine sehr robuste Mannschaft, und sie haben mit Benno Möhlmann einen sehr erfahrenen Trainer. Die stehen mit dem Rücken zur Wand“, sagte der Trainer, der von seiner Mannschaft mehr Entschlossenheit und Konsequenz als zuletzt beim 1:2 gegen Mainz 05 II forderte.

Ersetzen muss Härtel gegen die Preußen – der FCM erwartet zum Flutlichtspiel rund 16.000 Besucher in der MDCC-Arena – nach seiner fünften Gelben Karte Tobias Schwede. Für ihn dürfte Michel Niemeyer links ins Mittelfeld rücken, dessen offensiven Part gegen Mainz könnte wieder Florian Kath übernehmen. Zurück in den Kader könnten Niklas Brandt und Gerrit Müller rutschen, die diese Woche wieder voll trainiert haben. Piotr Cwielong musste dagegen nach einer Zerrung aussetzen und soll erst am Donnerstag ins Training zurückkommen – ein Einsatz dürfte damit wohl eher unwahrscheinlich sein.

Preußen Münster muss in Magdeburg mit Benjamin Schwarz (Gelb-Rot) und Michele Rizzi (5. Gelbe Karte), die eigentlich das Mittelfeldzentrum bilden, zwei gesperrte Spieler ersetzen. Immerhin ist Vize-Kapitän Ole Kittner nach zweieinhalb Wochen Pause wegen einer Knieverletzung zurück im Training.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere