Zweiter Sieg in diesem Jahr: Der 1. FC Magdeburg schlägt in der 3. Liga Preußen Münster mit 1:0 (0:0).

Magdeburg l Der FCM hat am Freitagabend seine Pflichtaufgabe in der 3. Liga erfüllt. Nach dem Ausrutscher in der Vorwoche gegen Schlusslicht FSV Mainz 05 II (1:2) siegte die Mannschaft von Trainer Jens Härtel vor 17.741 Zuschauern in der MDCC-Arena gegen „Kellerkind“ Preußen Münster mit 1:0 (0:0). Ein verwandelter Foulelfmeter von Richard Weil (67. Minute) reichte in einem Geduldsspiel für den Arbeitssieg, der dem FCM alle Chancen lässt, weiter um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mitzumischen.

FCM-Trainer Jens Härtel musste auf den verletzten Piotr Cwielong (Zerrung) und den gesperrten Tobias Schwede (Gelb-Rot gegen Mainz II) verzichten. Für Schwede spielte wie erwartet Michel Niemeyer, der am Freitag seinen Vertrag bis 2019 verlängerte, auf der linken Mittelfeldseite. Eine Überraschung war dagegen das Startelfdebüt von Charles Elie Laprevotte, der für Jan Löhmannsröben ran durfte.

Der FCM hatte die Partie zunächst im Griff, ohne allerdings zwingend vor dem gegnerischen Tor zu sein. Wie gegen Mainz II ließen die Gastgeber die Kugel gut laufen und hatten auch deutlich mehr Ballbesitz. Allerdings waren die Flanken in den Strafraum häufig zu unpräsise. Die erste nennenswerte Gelegenheit hatte der FCM in der 15. Minute, als Niemeyer auf der linken Seite einen langen Pass schön auf Tarek Chahed brachte, der alleine auf das Preußen-Tor zulief, dessen Abschluss aber von Torhüter Maximilian Schulze Niehues pariert wurde. Weitere Gelegenheiten hatten Christian Beck, der am Freitag seinen 29. Geburtstag feierte (21.), und Florian Kath (41.).

Nach dem Wechsel wurde die Partie zu einem Geduldsspiel. Der FCM hatte weiter Ballbesitz, aber keine Chancen, Münster lauerte auf einen Konter. Den setzten dann Florian Kath und Niemeyer, der Tarek Chahed anspielte, der im Strafraum von Stephane Tritz gefoult wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Abwehrchef Richard Weil sicher zum 1:0 (67.). Nach der Führung waren die Gastgeber vor allem um Torsicherung bemüht, um den wertvollen Vorsprung über die Runden zu bringen.

„Kompliment an die Mannschaft. Es war nicht so einfach, sich gegen einen so tiefstehenden Gegner Chancen zu erarbeiten“, sagte Härtel nach der Partie und blickte direkt auf die kommende Aufgabe: „Ausruhen gilt jetzt nicht, am Dienstag geht es in Bremen weiter.“

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