Zum Auftakt der englischen Woche trifft der 1. FC Magdeburg zu Hause auf den FSV Zwickau.

Von
Manuel Holscher

Magdeburg l Aufgrund der eisigen Temperaturen blickt der FCM auf schwierige Trainingstage zurück. Offensivspieler Philip Türpitz betont aber, dass sich das Team davon nicht beeindrucken lässt.

Die ersten Lacher der FCM-Pressekonferenz hatte Türpitz gestern auf seiner Seite. Der Offensivspieler (sieben Tore, fünf Vorlagen) antwortete auf die Frage, wie die Mannschaft mit den eisigen Temperaturen beim Training umgeht, wie folgt: „Wir müssen uns auf jeden Fall warm anziehen.“ Der 26-Jährige ergänzte dann aber im Ernst: „Der Trainer achtet schon darauf, dass wir nicht so viele Standzeiten haben, damit der Körper nicht auskühlt. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass Zwickau die gleichen Bedingungen hat. Wir machen einfach das Beste daraus.“

Schlechte Bilanz gegen Zwickau

Neben entsprechender Kleidung bei den Übungseinheiten, die bei teilweise minus 12 Grad Celsius Pflicht ist, gilt es sich auch für die Heimpartie am Sonnabend gegen Zwickau warm anzuziehen. Der FSV liegt dem FCM offenkundig nicht sonderlich. Das Hinspiel verlor der Club mit 1:3 und auch in der vergangenen Saison kam das Team von Trainer Jens Härtel nicht über ein 0:0 auswärts und ein 1:1 zu Hause hinaus. „Wir müssen gegen Zwickau mit viel Leidenschaft, Kampf und Willen auftreten“, sagte Türpitz, der während seiner Chemnitz-Zeit häufig gegen den kommenden Gegner spielte. „Es wird eine intensive Partie am Boden und in der Luft. Wir haben das Hinspiel noch im Kopf, als der FSV durch Standards erfolgreich war. Die Bedingungen sind jetzt zudem nicht optimal, deshalb müssen wir uns etwas anpassen.“

Wie schon seit Wochen ist der Rasen in der MDCC-Arena in einem schlechten Zustand. Dazu kommt noch, dass die Rasenheizung kaum gegen die eisigen Temperaturen ankommt und der Boden deshalb gefroren ist. „Es wird sicherlich ein interessantes Spiel und wir hoffen natürlich, dass wir die drei Punkte zu Hause behalten“, sagte Türpitz. Der Spieler mit der Rückennummer 8 ist in der Offensive flexibel einsetzbar und war in dieser Saison bereits Sturmspitze, Außenstürmer und im rechten Mittelfeld aktiv.

Türpitz in Rostock als Vorlagengeber

Gerade zu Beginn der Spielzeit beeindruckte er durch seinen Zug zum gegnerischen Tor. Diese Qualität blieb zwischenzeitlich aber auf der Strecke. In Bremen konnte er dann den Bann brechen und per Elfmeter seinen ersten Treffer seit dem 2:0 in Osnabrück (13. Oktober) feiern. „Das Tor in Bremen war für mich sehr wichtig. Tore und Vorlagen sind gut für das Selbstvertrauen“, betonte Türpitz. „Ich hoffe, dass mir das einen positiven Schub gibt und ich der Mannschaft noch mehr helfen kann.“

Zuletzt in Rostock ließ er sich teilweise etwas ins Mittelfeld fallen und konnte vor allem durch gezielte Pässe und Flanken auf sich aufmerksam machen. „Es ist von Spiel zu Spiel unterschiedlich. In Rostock habe ich die Bälle häufiger tief gespielt, beispielsweise auf Julius Düker und Dennis Erdmann.“

Fokus auf eine Partie

Der Fokus von Türpitz richtet sich unterdessen voll auf Zwickau, das Topspiel im Rahmen der englischen Wochen am Dienstag in Paderborn spielt noch keine Rolle. „Wir denken nur an Zwickau. Es wird eine schwierige Partie, wir dürfen den Gegner auf gar keinen Fall unterschätzen. Das wäre ein großer Fehler“, betonte er. „Eine englische Woche ist immer eine große Chance. Wir wollen am Sonnabend positiv starten und sie dann hoffentlich gut zu Ende bringen.“

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