Artikel von: MICHAEL NOWACK

Der 1. FC Magdeburg im Schockzustand! Für Torjäger Christian Beck (30) könnte die Zweitliga-Saison nach Jochbein- und Augenhöhlenbruch vorbei sein. Am Montag wird er in Essen operiert.

Sonntag war der Kapitän noch im BG Krankenhaus in Duisburg und meinte vor seiner Verlegung: „Ich habe so viele Nachrichten von den Fans zur Genesung bekommen. Das gibt mir in dieser schwierigen Situation viel Kraft. Und zeigt den großen Zusammenhalt beim FCM.”

Und er hatte Besuch. Enis Hajri (35), der MSV-Verteidiger, mit dem er beim 0:1 in Duisburg zusammenkrachte, stand überraschend an seinem Krankenbett. „Es war mir ein Bedürfnis, mit Christian zu reden und mich zu entschuldigen.“

Später postete er auf Instagram: „Noch mal sorry, Capitano. Du kommst zurück und wirst die Mannschaft wieder anführen.”

Die Frage ist, nur wann? Experten raten je nach Schwere der Verletzung zu vier bis neun Wochen absolutem Trainingsverbot und anschließender Reha mit Spezialmaske.

Doch Matthias Ginter (25/Mönchengladbach) ist das aktuellste Beispiel, dass es auch schneller geht. 36 Tage nach seinem Augenhöhlenbruch gab der Nationalspieler sein Comeback. Ausgerechnet beim 1:2-Test in Spanien gegen den 1. FC Magdeburg.

Die Hoffnung ist groß, dass Beck als Maskenmann in den letzten entscheidenden Spielen der Saison wieder dabei sein kann.

Was hat Trainer Michael Oenning (53) bis dahin für Optionen?

Mit Bülter, Lohkemper oder Kwadwo hätte er drei Alternativen für den Stürmer. Aber dafür muss er umbauen…

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