Von Jens Schmidt ›

Am Sonnabend spielt der FCM wieder vor Zuschauern. 2500 Fans sind erlaubt. Darauf hat sich Sachsen-Anhalts Landesregierung geeinigt.

Magdeburg l Sachsen-Anhalt setzt seinen Lockerungskurs fort. Das Corona-Infektionsgeschehen sei weiterhin sehr überschaubar, sagte Ministerpräsident Rainer Haseloff (CDU). Gestern gab es 14 Neu-Infektionen; zehn davon durch Auslandsreisende. Darunter sind fünf Rückkehrer aus Ungarn sowie drei aus dem Kosovo. Innerhalb des Landes kommt es aber kaum zu Ansteckungen. Von den 1078 Intensivbetten ist derzeit eines von einem schwer an Covid-19 Erkrankten belegt. Die Regierung verständigte sich auf neue Regeln, die ab 17. September gelten. Etwas schneller lockert es sich für den Sport: Am Samstag darf der 1. FC Magdeburg erstmals seit März wieder vor Fans spielen.

Zum Testspiel gegen Bundesligist VfL Wolfsburg sind 2500 Zuschauer erlaubt. Näheres will die Stadt heute mitteilen. Offen ist weiterhin, vor wie vielen Heimfans der FCM in die erste Runde des DFB-Pokals starten darf. Der Verein beantragte 7500 Zuschauer für das Spiel am 13. September gegen den Zweitligisten SV Darmstadt 98. „Dazu haben wir noch keine Entscheidung getroffen, werden das wohl aber nicht in dieser Höhe genehmigen“, sagte So- zialministerin Grimm-Benne. Das Land wolle zunächst die Erfahrungen mit dem Fangeschehen beim Freundschaftsspiel gegen Wolfsburg auswerten.

Generell gilt künftig für alle Großveranstaltungen in Sport und Kultur unter freiem Himmel: Wer ein Hygienekonzept vorlegt und grünes Licht vom Gesundheits- und Kulturministerium erhält, darf diese auch mit mehr als 1000 Zuschauern veranstalten. Andernfalls gilt die 1000er Grenze. In geschlossenen Räumen sind Veranstaltungen mit maximal 500 Teilnehmern erlaubt. Wer mehr möchte, muss sich dies ebenfalls genehmigen lassen. Bei Privatpartys gilt eine Obergrenze von 50 Gästen.

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