Leon Heynke kämpft mit den A-Junioren des 1. FC Magdeburg um den Bundesliga-Aufstieg. Danach wird der 18-Jährige wohl ausgeliehen.

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Magdeburg l Leon Heynke, Jungprofi beim 1. FC Magdeburg und 2017 mit einem Vertrag bis Sommer 2020 ausgestattet, soll an einen anderen Verein ausgeliehen werden. „Ja, es stimmt, es gibt Gespräche in diese Richtung“, sagte am Donnerstag Maik Franz, Leiter der Lizenspielerabteilung. „Leon hat das vergangene Saison gut gemacht – er hat Talent, Willen und ist bodenständig. Nach dem Übergang in den Männerbereich braucht er jetzt aber Spielzeit, um sich weiterzuentwickeln.“

Heynke kam im Sommer 2016 aus Markranstädt zum FCM, war sofort einer der Leistungsträger. Nach zuvor diversen Abgängen im Jugendbereich band der FCM im April 2017 Heynke und Pascal Schmedemann langfristig an den Club. Im Sommer machte Heynke dann die Vorbereitung in Wesendorf unter Trainer Jens Härtel mit und trainierte fortan auch regelmäßig mit der Männermannschaft – nur zum Sprung in den Kader reichte es im ersten Profi-Jahr noch nicht. „Die Hoffnung hatte ich natürlich immer, aber man muss auch klar sagen, dass die Prioritäten in dieser Saison andere waren“, sagt der 18-Jährige.

Am Sonntag in Zehlendorf

Nachdem Heynke zum Sprung des FCM in die 2. Bundesliga noch keinen Beitrag auf dem Spielfeld leisten konnte, kann er jetzt mit der A-Jugend des FCM aber noch einen Aufstieg feiern. Mit einem Sieg bei Hertha 03 Zehlendorf (Sonntag, 12 Uhr) können die A-Junioren des FCM eine Runde vor Schluss die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost perfekt machen und ebenfalls den Sprung in die Bundesliga schaffen.

Die Zeit mit und in der Männermannschaft möchte Heynke trotzdem nicht missen: „Ich bin super aufgenommen worden, habe mich sofort wohl gefühlt. Die Trainingseinheiten haben mich auch extrem weitergebracht, vor allem in Sachen Handlungsschnelligkeit. Mir sind dann tatsächlich die Einheiten in der U 19 schon etwas leichter gefallen“, berichtet Heynke.

Anspruch ist Regionalliga

Da ein weiteres Jahr A-Junioren nicht möglich und der Sprung in die FCM-Zweitliga-Mannschaft wohl zurzeit doch zu groß ist, steht Heynke einem Ausleihgeschäft offen gegenüber. „Ich brauche auf jeden Fall Spielpraxis, da ist eine Ausleihe natürlich eine Möglichkeit“, erklärt der kopfballstarke Innenverteidiger. Wohin die Reise 2018/19 geht, ist derzeit aber offen. Germania Halberstadt ist wohl eine Option, bestätigt Heynke zumindest indirekt: „Es sollte schon ein höherklassiger Verein sein – mindestens Regionalliga.“

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