Uns erreichte eine Erklärungen hinter der Hooligans des 1. FC Magdeburg stecken sollen, die ankündigten das Drittligaderby in der Rückrunde beim Halleschen FC zu besuchen. Da die HFC-Fanszene das kommende Derby in Magdeburg boykottiert, sollte es eigentlich auch im Rückspiel einen Boykott geben.

 

Doch die Hooligans des 1. FC Magdeburg wollen sich nicht an Vereinbarungen halten, die die Gruppen des Block U getroffen haben sollen. „Die alte Garde und die Hooligans der Vereine 1. FC Magdeburg, BFC Dynamo und Braunschweig, werden entgegen einer nicht wirksamen Erklärungen von Angehörigen der beiden Ultra Gruppen zu dem Auswärtsspiel nach Halle reisen, um unseren Verein zu Supporten und Flagge zu zeigen“, heißt es in der Erklärung. Von der Vereinbarung der gegenseitigen Derby-Boykotte, um die Situation nach dem Tod von FCM-Fan Hannes zu entschärfen, halten die Kreise, die nun das Statement veröffentlicht haben sollen, offenbar nichts: „Wir können darüber hinaus nicht nachvollziehen, dass die Ultras ein weich gespültes Abkommen mit dem Erzfeind Halle schließen.“ Wie viele Personen sich letztlich mit diesem Statement identifizieren werden, bleibt abzuwarten. (Faszination Fankurve, 22.11.2016)

Faszination Fankurve dokumentiert das Statement, das von Magdeburger Hooligans stammen soll:

Erklärung der Hooligans Magdeburg:
Da in den vergangenen Wochen viel über das Derby des Halleschen FC und des 1.FC Magdeburg berichtet und diskutiert wurde, erachten wir es als sinnvoll, folgende Erklärung zu verfassen und diese der Öffentlichkeit bekannt zu machen:
Die alte Garde und die Hooligans der Vereine 1. FC Magdeburg, BFC Dynamo und Braunschweig, werden entgegen einer nicht wirksamen Erklärungen von Angehörigen der beiden Ultra Gruppen zu dem Auswärtsspiel nach Halle reisen, um unseren Verein zu Supporten und Flagge zu zeigen.
Für uns hat sich zu keinem Zeitpunkt die Frage gestellt, die Anreise nach Halle nicht anzutreten, denn das Derby dieser beiden Mannschaften stellt eines der Höhepunkte innerhalb des Fußballsaison dar.
Wir können darüber hinaus nicht nachvollziehen, dass die Ultras ein weich gespültes Abkommen mit dem Erzfeind Halle schließen.
Der HFC ist traditionell unser Erzfeind, daher haben wir in der Vergangenheit keine Gespräche geführt und werden es auch in der Zukunft nicht tun. Gemäß dem Slogan: „Alle gegen Halle“, werden wir gemeinsam und fest entschlossen ALLE nach Halle fahren.
Mit dem Tod von Hannes gab es einen traurigen Moment innerhalb der Fanszene in Magdeburg, dennoch sollten wir in keine Schockstarre verfallen und Trübsal blasen, sondern uns vielmehr auf kommende Ereignisse und Aufgaben vorbereiten.
Die Sprecher der Ultraszene in Magdeburg haben keinen Einfluss auf die aktive und seit Jahren gewachsene Hooliganszene in Magdeburg und somit ist diese Erklärung für uns unwirksam und keineswegs hinnehmbar. Gemeinsam mit unseren Freunden aus Berlin und Braunschweig haben wir uns auf eine gemeinsame Anreise nach Halle beim Rückrundenspiel verständigt.
Sportliche Grüße aus Magdeburg.

http://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=FCM-Hools-wollen-wohl-nach-Halle-fahren&folder=sites&site=news_detail&news_id=14268

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