Die vorgestellten Umbaupläne für die MDCC-Arena sorgen bei der Fanszene des 1. FC Magdeburgs für Unmut. Es gibt Proteste.

Von
Thomas Juschus

Magdeburg l Kaum liegen die detaillierten Pläne der Stadt Magdeburg für den Umbau der MDCC-Arena (Abschluss bis Ende 2019, Kosten 10,7 Millionen Euro, Umbau der Blöcke 3 bis 7 vom Sitzplatz- zum Stehplatzbereich, Erweiterung der Kapazität um 3900 Plätze) vor, droht mal wieder Ärger – mit den Fans. In einem offenen Brief machten Block U und der FanRat e. V. bereits am Sonnabend via Internet Stimmung gegen die vorgestellten Pläne und legten beim Spiel am Sonntag Unterschriftenlisten aus und protestierten zu Beginn mit Spruch-Bannern.

Kallnik reagiert gelassen

Zwar wird der Umbau zu einer reinen Stehplatztribüne ausdrücklich begrüßt, aber „sollte der Entwurf, wie dargestellt, umgesetzt werden, wird zu überlegen sein, ob die Nordtribüne weiterhin die Heimat der aktiven Fanszene bleiben kann“, schreibt die Fan-Szene, die sich vor allem an den geplanten Sicherheitsvorkehrungen stört. Konkret geht es um Blocktrennungen auf der Nordtribüne mit einer Höhe von 2,20 Meter, Vereinzelungsanlagen an den Eingängen sowie einen zweiten Außenzaun mit Sichtschutz hinter der Nordtribüne. Für Block U und FanRat e. V. sind das „übertriebene Sicherheitsmaßnahmen“, die „nicht notwendig sind, unnötige Baukosten verursachen und eine Kampfansage gegenüber allen Fans auf der Nordtribüne darstellen“. Der FCM und die Stadt werden aufgefordert, die „Interessen der Fans bei den Baumaßnahmen zu berücksichtigen“. FCM-Geschäftsführer Mario Kallnik reagierte gelassen: „Wir sind in Gesprächen und unterstützen grundsätzlich unsere Fans.“

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