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Der FC Carl Zeiss Jena hat im Ostklassiker eine herbe Niederlage kassiert. Mit 0:3 unterlag der Regionalligist und holte den 1. FC Magdeburg damit ins Verfolgerfeld zurück. Der FSV Zwickau und Wacker Nordhausen enteilen indes an der Tabellenspitze auf sieben beziehungsweise sechs Punkte.

Der FC Carl Zeiss Jena hat im Ostklassiker eine herbe Niederlage kassiert. Mit 0:3 unterlag der Regionalligist und holte den 1. FC Magdeburg damit ins Verfolgerfeld zurück. Der FSV Zwickau und Wacker Nordhausen enteilen indes an der Tabellenspitze auf sieben beziehungsweise sechs Punkte.
Was war von Magdeburg vorab bekannt? Die Mannschaft ist bei Standards kreuzgefährlich. Der holprige Rasen lädt nicht eben zu flüssigem Kombinationsspiel ein. Jenas Trainer Karsten Hutwelker entschied sich für eine offensive Ausrichtung mit zwei wendigen Stürmern – Velimir Jovanovic und Vitalij Lux – in der Hoffnung auf schnelles Umkehrspiel mit weiten Bällen. Doch das Konzept war nach weniger als zehn Minuten dahin. Sören Eismann blockte Pierre Becken beim Eckball zum Vorteil von Christian Beck, der einen Flugkopfball drei Hand breit überm Rasen ansetzte und die Kugel in der langen Ecke versenkte. Fortan erarbeiteten sich die Magdeburger den ein um den anderen Standard. In der 24. Minute hämmerte Nico Hammann einen Freistoß aus 30 Metern ins Jenaer Tor. Der flatternde Ball ließ Keeper Raphael Koczor schlecht aussehen. “Ein Monsterfreistoß. Da kann er wenig ausrichten”, nahm ihn Hutwelker in Schutz.
Die Jenaer hingegen schöpften aus den vereinzelten Stockfehlern der Magdeburger Abwehr kein Kapital – mit einem Zwei-Tore-Rückstand ging es in die zweite Hälfte. Hutwelker stellte um, brachte Jakub Wiezik und Maxim Banaskiewicz für Tino Schmidt und Thomas Ströhl. Hinten spielten sie Mann gegen Mann und damit Risiko. Koczor musste gegen den allein auf ihn zulaufenden Lars Fuchs verteidigen, überstand die brenzlige Situation. Vorn gelang der Jenaer Offensive nichts Notierenswertes, während Beck das Spiel in der 68. Minute entschied. Eismann verstolperte den Ball im Zentrum, Magdeburg legte nach außen. Die Flanke des Ex-Jenaers Marcel Schlosser verwertete Riese Beck mit Glück: Vom Innenpfosten klatschte der Ball ins Tor. Nun verstummen die 700 Zeiss-Fans unter den 7021 Zuschauern, die ihr Team diesmal gut angefeuert hatten. Gegen das Magdeburger Stimm-Übergewicht richteten sie aber kaum etwas aus in der Arena.
Jovanovic vergab in der Schlussviertelstunde die beste Chance – seinen Schuss hielt der Magdeburger Keeper Jan Glinker. Ansonsten schlugen die Jenaer Pässe ins Nichts. Die ungewohnten grünen Trikots – angesichts der Magdeburger weiß-blauen Jerseys durfte der FCC nicht in Weiß oder Blau spielen – hatten kein Glück gebracht.
“Die Mannschaft hat alles versucht, ohne Durchschlagskraft zu entwickeln. Der ein oder andere Spieler ist am Limit”, resümierte Hutwelker. Sein Team konnte den Vorteil nicht nutzen, dass Magdeburg ein Pokalspiel über 120 Minuten gegen Leverkusen in den Beinen steckte. “Wir haben leidenschaftlich dagegengehalten und uns in die Liga zurückgekämpft”, sagt FCM-Trainer Jens Härtel, dessen Team nun zwei Zähler hinter Jena steht.
Ist der Aufstieg für den FC Carl Zeiss damit gegessen? “Der Zug ist erst abgefahren, wenn er abgefahren ist”, sagt ein um Worte ringender Eismann. Die Jenaer müssen sich zunächst in die Winterpause retten, ohne den Abstand weiter wachsen zu lassen.

Eine Antwort zu “FC Carl Zeiss Jena kommt gegen 1.FC Magdeburg unter die Räder”

  1. BerlinerFCMfan sagt:

    –SUPER SUPER SPIEL VON BLAU WEISS
    NUR SOOO KANNS IN DIE DRITTE LIGA GEHEN
    AUF GEHTZZZ MAGDEBURGER JUNGZZZZZ

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